Aktuelle Forschungsprojekte

Peerspezifische Sozialisationsprozesse im Jugendalter

In einer ethnographischen Längsschnittstudie soll geklärt werden, welche Bedeutung Peers, d.h. Gleichaltrige, für die Entwicklung im Jugendalter haben, wie sie ihr Miteinander in Gruppen gestalten, wie sie sich wechselseitig beeinflussen und welche Bedeutung Erwachsene für diese Gruppen haben. Im Rahmen dieser Untersuchung werden zunächst verschiedene Gruppen ca. 14-jähriger Jugendlicher begleitet sowie beobachtet und es werden Interviews mit Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Umfeld der Gruppen geführt. Nach zwei Jahren werden die dann 16-Jährigen erneut kontaktiert, begleitet und nach ihren Erfahrungen und Einschätzungen befragt.

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Peerspezifische Sozialisationsprozesse im Jugendalter

Wege aus der Straffälligkeit – Reintegration verurteilter Straftäter

In einer explorativen Längsschnittstudie soll geklärt werden, unter welchen Bedingungen verurteilten Straftätern die Reintegration in ein gesetzeskonformes Leben gelingt und wie sie dabei unterstützt werden können. Dafür werden die Entwicklungen von insgesamt 50 ehemaligen Straftätern vergleichend in den Blick genommen. Im Abstand von jeweils ca. 1,5 Jahren werden mit jedem Untersuchungsteilnehmer vier qualitative Interviews geführt, in denen sie dazu befragt werden, wie sie ihr soziales Umfeld sowie Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse erleben. Dabei interessieren auch die Erwartungshaltungen, die von Seiten der Befragten an professionelle Hilfsangebote gestellt werden, und deren eigene Aktivitäten und Bemühungen in Hinblick auf eine Wiedereingliederung.

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„Wege aus der Straffälligkeit – Reintegration verurteilter Straftäter“

Erinnerung als soziale Praxis – Familien in der Migration zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem

In diesem Projekt steht die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle soziale Erinnerungspraktiken für Vergemeinschaftungsprozesse von Familien mit Migrationsgeschichte spielen. Dabei wird auch nach der Bedeutsamkeit von als eigene und als fremd konzipierten Sprachen gefragt. Um diese Fragen zu verfolgen werden zunächst Familiengespräche geführt, die über teilnehmende Beobachtungen und Interviews mit einzelnen Familienmitgliedern ergänzt werden.

Weiterführende Informationen: Erinnerung als soziale Praxis - Familien in der Migration zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem