Arbeitsgruppe

Programmforschung in der Schweizer Weiterbildung

Programme sind die veröffentlichten Ankündigungen von Lehr-/Lernangeboten und anderen Leistungen der Anbieter der Erwachsenenbildung. Die Analyse solcher Programme gehört zu den etablierten Instrumentarien der Weiterbildungsforschung. Auf der Grundlage bestehender Sammlungen von Weiterbildungsprogrammen werden in Deutschland bereits seit den 1950er Jahren systematische Analysen auch in Längsschnittdesigns durchgeführt. In der Schweiz gibt es bisher nur vereinzelt Anwendungen der Programmanalyse als Forschungsmethode. Dabei lassen sich mit der Methodik quantitative und qualitative Zugänge kombinieren und ganz unterschiedliche Fragestellungen beantworten. Die Arbeitsgruppe eruiert die vorhandenen Programme und beabsichtigt, erste Analysen durchzuführen. Neben der Lehrerfort- und -weiterbildung stehen hier die höhere Berufsbildung und die berufliche Weiterbildung im Zentrum. Auf der Grundlage der Erfahrungen im Rahmen der Pilotprojekte wird es darum gehen, die Forschung mit Weiterbildungsprogrammen auch in der Schweiz zu etablieren und weiterzuentwickeln.

 

Dr. Anne Bosche, PH Zürich, Projektleiterin Sammlungen Pestalozzianum

Dr. Michael Geiss, Universität Zürich, Leiter der Forschungsstelle Bildung im Arbeitsleben

Dr. Erik Haberzeth, PH Zürich, Leiter Professur für Höhere Berufsbildung und Weiterbildung