MathFlex

Förderung von algebraischer Flexibilität. Wirkungen von Weiterbildungen zum Vergleichen von Lösungswegen im gymnasialen Mathematikunterricht.

Christian Rüede (Fachhochschule Nordwestschweiz), Fritz C. Staub (Universität Zürich)

 

Die Studie fragt danach, wie Mathematiklehrpersonen an Maturitätsschulen die algebraische Flexibilität durch Nutzung des Vergleichens von Lösungswegen fördern können.

Obwohl die Wirksamkeit dieses Konzepts zur Förderung der algebraischen Flexibilität in laborartigen Situationen gut belegt ist, fehlt bislang eine gelungene Umsetzung in den realen Mathematikunterricht. Ausgehend von dieser Befundlage sowie empirisch fundierten Annahmen über Bedingungen wirksamer Weiterbildungen wurden zwei neue Weiterbildungen für Lehrpersonen zur Förderung der algebraischen Flexibilität durch das Vergleichen von Lösungswegen im Unterricht konzipiert und deren Wirkungen im Rahmen einer Implementationsstudie untersucht. Die Wirkungen der zwei Weiterbildungen für Mathematiklehrpersonen werden auf der Grundlage eines quasi-experimentellen Designs im Vergleich zu einer Baseline-Erhebung ohne Weiterbildung anhand von Prä-, Post- und Follow-up-Messungen mittels Fragebogenerhebungen, Unterrichtsvideografien und Schülerleistungen untersucht.

 

Projektlaufzeit: Mai 2016 bis Mai 2019
Bearbeitung:

PD Dr. Christian Rüede (Hauptleitung)

Prof. Dr. Fritz Staub (Co-Leitung)

Dr. Sog Yee Mok (Koordination und Projektmitarbeiterin)

Nathalie Jung, MA (Doktorandin und Projektmitarbeiterin)

Christian Hämmerle, MA (Doktorand und Projektmitarbeiter)

Maurus Küttel, MA (Assoziierter Doktorand, Pädagogische Hochschule Luzern)

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF)