Mathematikbezogene Kommunikations- und Unterstützungskultur in Spiel- und Trainingssituationen zur Frühförderung des Zahlbegriffs

Dauer: September 2009 bis März 2011

In einem Nationalfondsprojekt der Pädagogischen Hochschule St. Gallen mit dem Titel "Förderung der Vorläuferfertigkeiten in Mathematik im sechsten Lebensjahr: Trainingsprogramm oder spielintegrierte Förderung?" werden zwei didaktische Arrangements erprobt und deren Wirkungen verglichen: Spielintegrierte Förderung einerseits und kursorische Förderung via Trainingsprogramm andererseits. Beide Arrangements beziehen sich auf denselben mathematischen Inhalt, nämlich den Zahlbegriff.

Während der Interventionsphase werden in 18 Kindergartenklassen Videoaufnahmen von Spiel- oder Trainingssituationen gemacht. Diese Aufzeichnungen werden mikrogenetisch und vergleichend analysiert. Im Vordergrund steht dabei die mathematikbezogene Kommunikations- und Unterstützungskultur. Es interessiert, wie die Kinder zusammen mit der Lehrperson (Lehrer-Schüler-Interaktion) oder in Gruppen (Schüler-Schüler-Interaktion) in Spiel- versus Trainingssituationen grundlegende Mengen- und Zahlenkompetenzen aufbauen. Die Ergebnisse der Videoanalyse werden zu den Wirkungen der beiden didaktischen Arrangements in Beziehung gesetzt und für die mathematikdidaktische Ausbildung von Lehrkräften für die Kindergartenstufe aufbereitet.

Für Studierende besteht die Möglichkeit, im Rahmen dieses Projektes Seminar-, Lizenziats- oder Masterarbeiten zu schreiben.

Zusammenfassung (PDF, 102 KB)