Adaptiver Unterricht mit dem Englischlehrmittel Voices im siebten Schuljahr

Dauer: Februar 2010 bis November 2010

Am 15. März 2004 beschloss der Bildungsrat des Kantons Zürich, Englisch als obligatorisches Schulfach ab der 2. Klasse der Primarschule einzuführen. Auf das Schuljahr 2009/10 erfolgte der Übertritt der ersten Schüler/innen mit fünfjährigen Englischvorkenntnissen von der Primarstufe auf die Sekundarstufe I, die im Kanton Zürich in zwei bis drei Abteilungen gegliedert ist, in denen zudem Niveauunterricht praktiziert wird. In den betreffenden Klassen wird das neu entwickelte und für eine heterogene Schülerschaft konzipierte Lehrmittel Voices eingesetzt. Voices schliesst an die Lehrmittel First Choice (Unterstufenlehrmittel) und Explorers (Mittelstufenlehrmittel) an und basiert ebenfalls auf dem „Content and Language Integrated Learning“ (CLIL) und dem „Task Based Language Learning“ (TBLL) als Methoden zur Vermittlung von Sprachen.

Gestützt auf den Bildungsratsbeschluss vom 22. Juni 2009 hat die Bildungsdirektion des Kantons Zürich eine Begleitstudie zur Einführung von Voices auf der Sekundarstufe I im Schuljahr 2009/10 in Auftrag gegeben. Im Rahmen dieser Begleitstudie, die vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich durchgeführt wird, wird am Beispiel einer Unit von „Voices One“ untersucht, (1) wie das neue Lehrmittel im Unterricht eingesetzt und (2) bezüglich Eignung für adaptiven Unterricht mit heterogenen Schülergruppen beurteilt wird. Dazu werden in sechs Klassen, die das Kompetenzspektrum der Sekundarstufe I abdecken, Englischlektionen videografiert und Interviews mit Lehrpersonen und Schülergruppen geführt. Die Daten werden mikrogenetisch und inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Resultate werden als Fallstudien dargestellt, verglichen und auf die Ergebnisse der standardisierten Lehrpersonen- und Schülerbefragungen aus anderen Teilen der Begleitstudie bezogen.

Berichte: Schlussbericht verfügbar als PDF.