Didaktische Kommunikation und Bildungswirkungen im problemorientierten Mathematikunterricht

Dauer: März 2007 bis Dezember 2011

Ziel dieses Projekts ist die videobasierte Analyse der didaktischen Kommunikation im Mathematikunterricht sowie in tutoriellen Dialogen beim mathematischen Problemlösen im Hinblick auf die Identifikation von Merkmalen optimaler Lernunterstützung (scaffolding). Mit der individuellen und kollektiven Lernunterstützung wird ein zentraler Bereich des professionellen Handelns von Lehrpersonen im Unterricht fokussiert, der sowohl für die (kognitiv-fachliche) Leistungsentwicklung als auch für motivational-emotionale Aspekte des Lernens bedeutsam ist.

Die Untersuchung basiert auf 240 videografierten Mathematikstunden (8./9. Schuljahr) einer Stichprobe von N=40 Lehrpersonen (je 20 Klassen aus Deutschland und 20 Klassen aus der Schweiz) zu zwei standardisierten Unterrichtsthemen sowie auf Lehrer- und Schülerbefragungen und Leistungstests. Es werden sowohl qualitativ-interpretative als auch quantitative Analysemethoden eingesetzt. Die generierten Daten sollen verknüpft werden mit bereits vorliegenden Auswertungen des Datenmaterials im Rahmen der schweizerisch-deutschen Videostudie „Instructional quality, learning patterns and mathematical understanding“.