SUGUS - Studie zur Untersuchung gestörten Unterrichts

Dauer: 2014 - 2017

Das vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte SUGUS-Projekt beschäftigt sich mit einer viel diskutierten Herausforderung der Schule auf der Unterrichtsebene und mit einer zentralen Belastungsquelle von Lehrpersonen. Dieser Gegenstand umfasst drei Kernelemente:

  • normabweichendes Verhalten der Schüler/-innen
  • subjektives Störungsempfinden und Belastungserleben der Lehrpersonen und der Mitschüler/-innen
  • vielschichtige Bedingungen des Unterrichts

Ein Ziel des SUGUS-Projekts besteht darin, pädagogisch-didaktische Gelingensbedingungen zu identifizieren, unter denen Unterrichtsstörungen einerseits seltener auftreten und andererseits als weniger belastend erlebt werden.

Dazu wurden in einem ersten Schritt die Klassenlehrpersonen und die Schüler/-innen von 85 Deutschschweizer 5. Klassen mittels Fragebogen befragt. In einem zweiten Schritt werden Interviews mit den Lehrpersonen ausgewählter Klassen geführt. Die Befunde der zwei Teilstudien werden miteinander trianguliert.

Kontakt: lic. phil. Boris Eckstein; Tel.: +41 44 634 27 19 - Claudia Marusic-Würscher, MA Tel.: +41 44 634 27 71

Projektleitung: Prof. Dr. Kurt Reusser, Institut für Erziehungswissenschaft