Elisabeth Moser Opitz

Elisabeth Moser Opitz, Prof. Dr.

Lehrstuhl Sonderpädagogik, Bildung und Integration (SBI)

Tel.: +41 44 634 31 36

Anschrift: Freiestrasse 36, 8032 Zürich

Raumbezeichnung: FRE F03

elisabeth.moseropitz@uzh.ch

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Lehrveranstaltungen aktuelles Semester

Tätigkeiten

  • Seit 2010: Ordentliche Professorin für Sonderpädagogik (Schwerpunkt Bildung und Integration) an der Universität Zürich
  • 2007-2009: Professorin für Differenzielle Didaktik bei Lern- und Entwicklungsstörungen an der Technischen Universität Dortmund
  • 1995-2007: Dozentin am Institut für Heilpädagogik des Kantons Bern
  • 1998-2007: Lehrbeauftragte am Heilpädagogischen Institut der Universität Freiburg/CH
  • 2005: Studienaufenthalt als Visiting-Scholar an der St. John’s Universität New York
  • 2002-2005: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Heilpädagogischen Institut der Universität Freiburg/CH
  • 1995-2002: Dozentin und Projektleiterin an der Zentralstelle für Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung des Kantons Bern (Bereich Sonderpädagogik)
  • 1995-1998: Lektorin am Heilpädagogischen Institut der Universität Freiburg/CH
  • 1990-1995: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Heilpädagogischen Institut der Universität Freiburg/CH
  • 1987-1995: Tätigkeit als Schulische Heilpädagogin an verschiedenen Institutionen und Schulen
  • 1983-1984: Primarlehrerin

Ausbildung

  • 2006: Venia Legendi für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Sonderpädagogik (Universität Freiburg/CH)
  • 2000: Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg/CH (Zählen, Zahlbegriff, Rechnen. Theoretische Grundlagen und eine empirische Untersuchung zum mathematischen Erstunterricht an Sonderklassen)
  • 1987-1991: Lizentiatsstudium an der Universität Freiburg/CH (Heilpädagogik, Pädagogik, Psychopathologie)
  • 1984-1987: Studium Schulische Heilpädagogik in Freiburg/CH
  • 1978-1983: Ausbildung zur Primarlehrerin

Aktuelle Publikationen

  • Sermier Dessemontet, R., Schnepel, S. & Moser Opitz,E. (accepted). The profiles and patterns of progress in numerical skills of elementary scholl students with mild and moderate intelectual disability. International Journal of Disability, Development and Education.
  • Moser Opitz, E., Grob, U., Wittich, C., Häsel-Weide, U. & Nührenbörger, M. (2018). Fostering the Computation Competence of Low Achievers through Cooperative Learning in Inclusive Classrooms: A Longitudinal Study. Learning Disabilities: A Contemporary Journal, 16(1), 19-35.
  • Labhart, D., Pool Maag, S. & Moser Opitz, E. (2018). Differenzieren im selektiven Schulsystem. Der Widerspruch zwischen den gesellschaftlichen Funktionen der Schule und der Forderung nach individueller Förderung. Sonderpädagogische Förderung heute, 63(1), 71-87.
  • Garrote, A. & Moser Opitz, E. (2017). Soziale Interaktionen in Integrationsklassen fördern. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 23 (5-6), 6-11.
  • Häsel-Weide, U.; Nührenbörger, M.; Moser Opitz, E. & Wittich, C. (2017). Ablösung vom zählenden Rechnen. Fördereinheiten für heterogene Lerngruppen. 4. Auflage. Seelze: Klett Kallmeyer.
  • Jandl, S. & Moser Opitz, E. (2017). Mathematische Förderung von Kindern mit intellektueller Beeinträchtigung. Über welches fachspezifische professionelle Wissen verfügen Sonderschullehrkräfte? Sonderpädagogische Förderung heute, 62(2), 195-208.
  • Moser Opitz, E. & Schindler, V. (2017). Mathematiklernen im Kontext von sprachlichen Faktoren. In A. Fritz, S. Schmidt & G. Ricken (Hrsg.), Handbuch Rechenschwäche – Lernwege, Schwierigkeiten und Hilfen bei Dyskalkulie (S.141-155), 3. überarbeitete Auflage. Weinheim u.a.: Beltz
  • Garrote, A., Sermier Dessemontet, R., Moser Opitz, E. (2017). Facilitating the social participation of pupils with special educational needs in mainstream schools: A review of school-based interventions. Educational Research Review, 20, 12-23.
  • Moser Opitz, E., Freesemann, O., Grob, U., Prediger, S., Matull, I. & Hussmann, S. (2017). Remediation for Students with Mathematics Difficulties: An Intervention Study in Middle Schools. Journal of Learning Disabilities, 50(6), 724-736.
  • Ratz, C. & Moser Opitz, E. (2016). Mathematische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Down Syndrom. Zeitschrift für Heilpädagogik, 67, 400-411.
  • Moser Opitz, E., Freesemann, O., Grob, U. & Prediger, S. (2016). BASIS-MATH-G 4+-5. Gruppentest zur Basisdiagnostik Mathematik für das vierte Quartal der 4. Klasse und für die 5. Klasse. Bern: Hogrefe.
  • Lindmeier, A., Hepberger, B., Heinze, A. & Moser Opitz, E. (2016). Modeling cognitive dispositions of educators for early mathematics education. In C. Csikos, A. Rausch & J. Szitányi (Eds.), Proceedings of the 40th Conference of the International Group fort he Psychology of Mathematics Education (Vol. 3, pp. 219-226). Szeged (Hungary): PME.
  • Scherer, P., Beswick, K., DeBlois, L., Healy, L. & Moser Opitz (2016). Assistance of students with mathematical learning difficulties: How can research support practice? ZDM Mathematics Education, 48(5), 633-649.
  • Moser Opitz, E. (2016/3. Auflage). Erstrechnen. In U. Heimlich & F. B. Wember (Hrsg.), Didaktik des Unterrichts im Förderschwerpunkt Lernen. Ein Handbuch für Studium und Praxis (S. 253-265). Stuttgart: W. Kohlhammer.
  • Moser Opitz, E. & Schmassmann, M. (2016/3. Auflage). Grundoperationen. In U. Heimlich & F. B. Wember (Hrsg.), Didaktik des Unterrichts im Förderschwerpunkt Lernen. Ein Handbuch für Studium und Praxis (S. 266-279). Stuttgart: W. Kohlhammer.
  • Hepberger, B., Lindmeier, A., Moser Opitz, E. & Heinze, A. (2016). "Zähl noch mal genauer!" Handlungsnahe mathematikbezogene Kompetenzen von pädagogischen Fachkräften erheben. In S. Schuler, Ch. Streit & G. Wittmann (Hrsg.), Perspektiven mathematischer Bildung im Übergang vom Kindergarten zur Grundschule. Heidelberg: Springer Spektrum, Reihe Research.
  • Moser Opitz, E., Schnepel, S., Ratz, Chr. & Iff, R. (2016). Diagnostik und Förderung mathematischer Kompetenzen. In J. Kuhl & N. Euker (Hrsg.),Evidenzbasierte Diagnostik und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit intellekteller Beeinträchtigung (S. 123-151). Bern: Hogrefe.
  • Pfister, M., Moser Opitz, E. & Pauli, C. (2015, August 8). Scaffolding for Mathematics Teaching in Inclusive Primary Classrooms: A Video Study. ZDM-The International Journal on Mathematics Education 47 (7), 1079-1092. Verfügbar unter: http://link.springer.com/article/10.1007/s11858-015-0713-4/fulltext.html
  • Schnepel, S., Krähenmann, H., Moser Opitz, E., Hepberger, B. & Ratz, Ch. (2015). Integrativer Mathematikunterricht - auch für Schülerinnen und Schüler mit intellektueller Beeinträchtigung. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 21(4), 6-12.
  • Moser Opitz, E. (2015). Best practice – auch im inklusiven Unterricht? Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete 84 (3), 259-261.
  • Krähenmann, H., Labhart, D., Schnepel, S., Stöckli, M. & Moser Opitz, E. (2015). Gemeinsam lernen – individuell fördern: Differenzierung im inklusiven Mathematikunerricht. In A. Peter-Koop, T. Rottmann & M.M. Lücken (Hrsg.), Inklusiver Mathematikunterricht in der Grundschule (S. 43-57). Offenburg: Mildenberger Verlag.
  • Moser Opitz, E. & Nührenbörger, M. (2015). Diagnostik und Leistungsbeurteilung. In R. Bruder, L. Hefendehl-Hebeker, B. Schmidt-Thieme & H.-G. Weigand (Hrsg.), Handbuch der Mathematikdidaktik (S.491-512). Berlin/Heidelberg: Springer.
  • Garrote, A., Moser Opitz, E. & Ratz, Ch. (2015). Mathematische Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Eine Querschnittstudie. Empirische Sonderpädagogik, 7,(1), 24-40.

Aktuelle Forschungsprojekte

Professionelle Kompetenz von Schulischen Heilpädagoginnen bzw. Heilpädagogen und von Regellehrkräften im inklusiven Unterricht: Unterschiede und Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler

Projektförderung und Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds / Projektnummer 100019_175876

Dauer: 08.18 – 07.22

Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz

Wissenschaftliche ProjektmitarbeiterInnen: M.A. Susanne Schnepel / B.A. Simon Luger / B.A. Maria Wehren

 

Aus vielen Untersuchungen ist bekannt, dass die Kompetenz der Lehrkräfte sich auf die Schülerinnen und Schüler auswirkt und dass sowohl das fachdidaktische Wissen (pedagogical content knowledge) als auch das generelle pädagogische Wissen (general pedagogical knowledge) eine wichtige Rolle spielen. Das Projekt untersucht erstens, ob ausgebildete Schulische Heilpädagoginnen und -pädagogen über eine höhere professionelle Kompetenz für die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Lesen und Rechnen verfügen als Regellehrkräfte. Zweitens wird analysiert, ob und wie sich die Kompetenz der Lehrkräfte auf die Leistungen und das Wohlbefinden der Lernenden in der Schule auswirkt. Zudem soll der Zusammenhang zwischen der professionellen Kompetenz der Lehrkräfte und moderierenden Variablen (Einstellung zur Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Lernbeeinträchtigungen, Beliefs zum Thema Lernen und Beeinträchtigung) untersucht werden.

 

Es ist geplant, 70 inklusive Klassen im dritten Schuljahr in der Deutschschweiz, in denen Schülerinnen und Schüler mit Lernbeeinträchtigungen beim Lesen und in Mathematik geschult werde, längsschnittlich zu untersuchen. Bei den Kindern werden Leistungsdaten (Lesen und Mathematik) und Daten zum Wohlbefinden und zur Lernumgebung erhoben. Zudem schätzen sie die Lehrkräfte hinsichtlich von classroom management und Unterstützungsverhalten ein. Seitens der Lehrkräfte (Regellehrkraft und Schulische Heilpädagogin bzw. Heilpädagoge) werden die professionellen Kompetenzen mit den Variablen fachdidaktische Kompetenz hinsichtlich Lernbeeinträchtigungen im Lesen und in Mathematik, generelle pädagogische Kompetenz (classroom management und Unterstützungsverhalten), die Einstellung zur Inklusion von Lernenden mit Lernbeeinträchtigungen, Beliefs zum Thema Lernen und Beeinträchtigung sowie Kontrollvariablen erhoben.

WILMA - Wir lernen Mathematik! SNF-Projekt „Struktur fachspezifischer professioneller Kompetenzen von pädagogischen Fachkräften und ihre differenziellen Effekte auf die Qualität von mathematischen Lehr-Lern-Situationen im Kindergarten und den Kompetenzzuwachs von Kindern"

 

weitere Info auf der Projekthomepage

Projektförderung und Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds / Projektnummer 100019L_156680

Dauer: 2015-08 - 2018-07

Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz und Prof. Franziska Vogt, Institut für Lehr- und Lernforschung Pädagogische Hochschule des Kt. St. Gallen

ProjektpartnerInnen: Prof. Anke Lindmeier und Prof. Aiso Heinze, IPN an der CAU, Kiel, Prof. Miriam Leuchter, Universität Münster

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterinnen: M.A. Susanne Kuratli Geeler

Der Kindergarten hat eine grosse Bedeutung bezüglich der Vorbereitung auf das schulische Lernen. Dies stellt hohe Anforderungen an die fachspezifischen professionellen Kompetenzen der pädagogischen Fachkräfte. Aus dem Bereich der Schule ist bekannt, dass ein Zusammenhang zwischen den fachspezifischen professionellen Kompetenzen der Lehrpersonen und der Leistungsentwicklung der Kinder besteht. Es wird deshalb angenommen, dass das fachdidaktische Wissen der Kindergartenlehrpersonen, deren Kompetenzen bezüglich der Beobachtung und Einschätzung der Kinder und die Auswahl von geeigneten Förderangeboten für die mathematische Entwicklung der Kinder auch auf der Kindergartenstufe bedeutsam sind. Noch wenig untersucht ist bisher, ob sich diese Kompetenzen durch Fortbildungsangebote und das Bereitstellen von geeigneten Materialien fördern lassen. Ziel der Studie ist es, die mathematischen professionellen Kompetenzen der Fachkräfte im Kindergarten zu untersuchen sowie Wirkungszusammenhänge auf verschiedenen Ebenen zu verstehen: Wie wirken sich die professionellen Kompetenzen auf die Qualität des Lehr-Lernangebots und auf die mathematischen Kompetenzen der Kindergartenkinder aus? Welche Wirkungen zeigen Fortbildungen? Die Studie wird mit je fünfzig Lehrpersonen des Kindergartens in der Deutschschweiz und in Deutschland durchgeführt. Die beiden Länder unterscheiden sich stark hinsichtlich der Bildungsziele und der Ausbildung von den Fachpersonen. Diese Unterschiede erlauben es, die professionellen Kompetenzen und Überzeugungen, die Wirkung der Intervention wie auch die Leistungsentwicklung der Kinder breit zu erfassen. Die professionellen Kompetenzen werden mit Hilfe von neu entwickelten Instrumenten, Videotests und Videobeobachtung handlungsnah erfasst. Die Erkenntnisse des Forschungsprojektes tragen zur Professionsforschung und zur Forschung zur Qualität von Lehr-Lern-Situationen im Elementarbereich bei.

Abgeschlossene Projekte

SirIus: Soutenir l’integration - Integration unterstützen SNF-Projekt „Effective teaching practices in inclusive classrooms“. Eine Interventionsstudie zur Förderung der sozialen Integration und der Schulleistung in integrativen Klassen.

 

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Projektförderung und Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds / Projektnummer 100014_146086

Dauer: 2013-08 bis 2016-07

Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz

ProjektpartnerInnen: Prof. Dr. Gérard Bless, Heilpädagogisches Institut, Universität Freiburg; Dr. Franziska Felder, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich; Dr. Rachel Sermier Dessemontet, Pädagogische Hochschule, Lausanne

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterinnen: lic. phil. Ariana Garrote, MA Susanne Schnepel, MA Helena Krähenmann

Kooperationspartner: Prof. Dr. Reto Luder, Pädagogische Hochschule Zürich; Dr. Christine Pauli, Universität Fribourg; Dr. Christoph Ratz, Universität Würzburg; Prof. Dr. Chantal Tièche-Christinat, Pädagogische Hochschule, Lausanne

Obwohl es in der Schweiz seit einigen Jahren Integrationserfahrungen mit Kindern mit einer geistigen Behinderung gibt, fehlen wissenschaftliche Erkenntnisse über die Fördermöglichkeiten (Leistung und soziale Integration). Zudem gibt es kaum Studien, die integrativen Unterricht erforschen. Im Projekt wird erstens untersucht, ob durch den Einsatz von geeigneten Förderkonzepten und –materialien (soziale Integration und Mathematik) und durch die Fortbildung von Lehrpersonen eine Verbesserung der sozialen Integration bzw. der Mathematikleistungen der Kinder erreicht werden kann. Umgesetzt wird dies durch ein Design mit zwei Interventionsgruppen (soziale Integration und Mathematikförderung) und einer Kontrollgruppe in zweiten Klassen, in denen auch Kinder mit einer geistigen Behinderung geschult werden. Erhoben werden die Mathematikleistung, die kognitiven Grundfähigkeiten und soziometrische Daten. Zweitens interessiert der Zusammenhang zwischen den didaktischen Kompetenzen der Lehrperson, deren Einstellungen zum Thema „Behinderung“, dem fachlichen Wissen der Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen und der Zusammenarbeit der Lehrpersonen. Diese Daten werden mittels Fragebogen erhoben. Zudem wird eine Schulstunde videografiert. Das Projekt ist von hoher wissenschaftlicher und praktischer Bedeutung, da bisher weder Interventionsstudien in integrativen Settings noch Studien zum integrativen Unterricht vorliegen.

PRiMa: Produktives Rechnen im integrativen Mathematikunterricht. SNF-Projekt „Rechenschwache Schülerinnen und Schüler unterrichtsintegriert fördern“. Eine Interventionsstudie zur unterrichtsintegrierten Förderung von Lernenden mit Problemen beim Mathematiklernen in der dritten Klasse der Primarstufe.

 

Projektförderung und Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds / Projektnummer 100013_134652

Dauer: 2011-09 bis 2014-08

Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz

Projektpartnerin: Dr. Christine Pauli, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterinnen: lic. phil. Mirjam Pfister, MSc Lis Reusser, lic. phil. Verena Schindler, M.A. Meret Stöckli

Kooperationspartner: Prof. Dr. Marcus Nührenbörger, Prof. Dr. Susanne Prediger, Prof. Dr. Stephan Hussmann (Technische Universität Dortmund)

Eine beträchtliche Anzahl von Lernenden haben am Ende der Schulzeit zentrale Aspekte der Grundschulmathematik, den sogenannten „mathematischen Basisstoff“ (z.B. Verständnis Grundoperationen, Einsicht dezimales Stellenwertsystem) nicht erworben. Diese Lücken erschweren und behindern den weiteren Lernprozess. Evaluierte Förderprogramme für diese Schülerinnen und Schüler fehlen bislang. Diese Forschungslücke soll mit dem Projekt geschlossen werden. In einer Interventionsstudie (zwei Interventionsgruppen und eine Kontrollgruppe parallelisiert nach Mathematikleistung, Alter, IQ und Geschlecht) wird untersucht, ob durch eine von den Lehrpersonen durchgeführte Intervention bei rechenschwachen Schülerinnen und Schülern im dritten Schuljahr eine Verbesserung der Mathematikleistung erreicht werden kann. Es werden Fördermaterialien – insbesondere zu den Themen „Dezimales Stellenwertsystem“ und „Operationsverständnis“ – entwickelt, die Lehrpersonen in ihrem Unterricht im dritten Schuljahr einsetzen können. Besonderes Gewicht wird zudem auf das Unterstützungsverhalten der Lehrpersonen gelegt, indem diese Hinweise zu möglichen Hilfestellungen erhalten. Die Kontrolle der Intervention erfolgt über die Leistungsmessung bei den Schülerinnen und Schülern (nach Abschluss der Intervention, am Ende des dritten und am Ende des vierten Schuljahres). In den Klassen der Interventionsgruppen wird eine Mathematiklektion per Video aufgezeichnet, um Informationen darüber zu erhalten, wie die Schülerinnen und Schüler auf das Förderangebot (Materialien, Unterstützung der Lehrperson) reagieren. Weiter werden die mathematischen Leistungen von Kindern, die Deutsch nicht als Erstsprache sprechen, bezüglich Mathematik- und Sprachleistung ausführlich untersucht. Das Projekt ist sowohl für die Fachwelt als auch für die Praxis von grosser Bedeutung. Wissenschaftlich zentral sind die zu erwartenden Erkenntnisse über Fördermöglichkeiten und Wirkung von spezifischen Unterrichtsmassnahmen für rechenschwache Schülerinnen und Schüler.

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Mathematiklernen und Zweitspracherwerb (MatZe)

 

Projektpartner: Prof. Dr. Ute Ritterfeld, TU Dortmund

Untersuchungen zeigen, dass Lernende, die Deutsch nicht als Zweitsprache (L2) sprechen, beim Mathematiklernen oft schlechtere Leistungen zeigen als Schülerinnen und Schüler mit der Erstsprache (L1) Deutsch. Allerdings ist noch kaum untersucht, wie sich fehlende Kenntnisse der Zweitsprache (L2) Deutsch auf das Mathematiklernen auswirken. Hier ist Grundlagenforschung notwendig, die sich differenziert mit der Erfassung von Sprachstand, Mathematikleistung und dem Zusammenhang dieser Kompetenzen befasst. In einer Studie, die im 5. Schuljahr in Nordrheinwestfalen durchgeführt wird, werden vier Gruppen von Lernenden untersucht: Schwache Mathematikleistung, L1 Deutsch Schwache Mathematikleistung, L2 Deutsch Durchschnittliche Mathematikleistung, L2 Deutsch Durchschnittliche Mathematikleistung, L1 Deutsch Erhoben werden folgende Daten: Mathematikleistung, Intelligenz, Arbeitsgedächtnis, verbales Zählen (bei Lernenden mit der L2 Deutsch in der L1 und der L2), der Fachwortschatz Mathematik, diverse Sprachtests (SET 5-10; P-ITPA), verschiedene Textaufgaben mit einem jeweils unterschiedlichem linguistischen Anspruchsniveau, Fragebogen Mehrsprachenkontext In der Schweiz werden im Rahmen des SNF-Projekts "Produktives Rechnen im integrativen Mathematikunterricht" dieselben Variablen in einer Stichprobe in Klasse 3 untersucht.

Fokusevaluation des sonderpädagogischen Angebots und der integrierten Sonderschulung des Kantons Schwyz

 

Auftraggeber und Finanzierung: Erziehungsrat des Kantons Schwyz, Bildungsdepartement

Dauer: 2013-07 bis 2014-11

Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterinnen: Dr. Silvia Pool Maag, MA David Labhart

Der Erziehungsrat des Kantons Schwyz hat das Institut für Erziehungswissenschaft / Sonderpädagogik der Universität Zürich beauftragt, das sonderpädagogische Angebot (SOPA) und die integrierte Sonderschulung der Heilpädagogischen Zentren (IS HZ) zu evaluieren. Die Evaluation soll aufzeigen, wie das sonderpädagogische Angebot (IF, besondere Klassen, IS HZ) umgesetzt wird. Ziel ist die Erfassung der Qualität des sonderpädagogischen Angebots in Bezug auf die kantonalen Rahmenbedingungen, das Formulieren allfälliger Optimierungsmassnahmen in der Umsetzung des Angebots sowie die Erfassung der Zufriedenheit mit den Vorgaben und der Realsierung der Zusammenarbeit. Bei dieser Evaluation werden verschiedene Personengruppen befragt. Durch die Gegenüberstellung von verschiedenen Sichtweisen wird ein umfassendes Bild der Umsetzung der integrativen und separativen Schulung erreicht: 1.) Fallstudien an ausgewählten Schulen (Teilstichprobe): Beobachtung und Analyse der Umsetzung der integrativen Schulung vor Ort in Kombination mit Kurzinterviews mit den Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, den beteiligten Lehrpersonen und der Schulleitung sowie den Schulteamleitungen, 2.) Online-Befragungen (Stichprobe):Schulleitungspersonen, Schulteamleitungen/Lehrpersonen (Klassen- oder Fachlehrpersonen)/Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen/Lehrpersonen an Kleinklassen, 3.) mündliche Befragungen: Gesamt- und Bereichsleitungen der IS HZ/Präsidentinnen und Präsidenten der Schulpflegen (Schulpräsidien/Stichprobe) und 4.) schriftliche Befragung: Eltern der IF- und IS-Schülerinnen und -Schüler sowie Eltern von Lernenden in Kleinklassen in der Teilstichprobe.

Schwache Rechnerinnen und Rechner fördern. Eine Interventionsstudie zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit schwachen Mathematikleistungen an Haupt- und Förderschulen.

 

Dauer: 2009-2012
Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Dipl. päd. Okka Freesemann, Ina Matull (Technische Universität Dortmund)
Kooperationspartner: Prof. Dr. Susanne Prediger, Prof. Dr. Stephan Hussmann, Technische Universität Dortmund
Das Projekt steht unter der Leitung des Lehrstuhls Sonderpädagogik "Bildung und Integration". Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und an der Technischen Universität Dortmund durchgeführt.
Forschungsergebnisse zeigen, dass auch ältere rechenschwache Schülerinnen und Schüler spezifische Inhalte der Grundschulmathematik nicht oder nur teilweise verstanden haben. So werden einfache Kopfrechenaufgaben oft durch Abzählen gelöst, wichtige Aspekte des Dezimalsystems wie das Bündelungsprinzip und das Stellenwertsystem sind nicht verstanden und das Verständnis für die Grundoperationen ist oft nur teilweise vorhanden. Erhebungen in der Schweiz und in NRW an über 600 Schülerinnen haben dies in einem grossen Ausmass bestätigt. Diese fehlenden Kenntnisse haben dramatische Folgen für die weiteren Bildungs- und Berufschancen der betroffenen Jugendlichen. Es besteht also enormer Handlungsbedarf, wenn die Institution Schule ihrem Auftrag, einer bestmögliche Förderung aller Schülerinnen und Schüler gerecht werden will.
Konkrete Ansatzpunkte und Studien zur Umsetzung solcher Forderungen und evaluierte Fördermassnahmen fehlen bisher. Es ist somit davon auszugehen, dass eine angemessene Förderung von rechenschwachen Schülerinnen und Schüler sowohl an Regel- als auch an Förderschulen momentan nicht gewährleistet ist. Im Rahmen des Projektes wird der Frage nachgegangen werden, wie rechenschwache Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I gefördert werden können, damit sie ihre Lücken bezüglich der Grundschulmathematik aufarbeiten können. Der Fokus liegt auf der Förderung von Inhalten der Grundschulmathematik (z.B. zählen in Schritten, Dezimalsystem, Operationsverständnis). Dahinter steht die Annahme, dass eine erfolgreiche Förderung im diesem basalen Lernstoff auch eine Verbesserung der aktuellen Schulleistungen im Fach Mathematik zur Folge hat. Die Effekte einer solchen Förderung werden durch unterschiedliche Interventionsformen untersucht. In die Studie einbezogen sind drei nach Mathematikleistung, Intelligenz, Alter und Geschlecht parallelisierte Gruppen (N = 145, Kleingruppenförderung, Integrative Förderung im Rahmen eines individualisierten Klassenunterrichts, keine spezifische Intervention). Zwischen November 2009 und März 2010 findet über 14 Wochen eine Förderung statt. Die Effekte werden mit zwei Nachtests gemessen.
Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse sollen Fördereinheiten für schwache Rechnerinnen und Rechner in der Sekundarstufe I ausgearbeitet und bereitgestellt werden. Zudem sollen didaktische Hinweise für eine erfolgreiche Vermittlung zentraler mathematischer Lerninhalte gewonnen werden.

Ablösung vom zählenden Rechnen – eine Entwicklungs- und Interventionsstudie für die Grund- und Förderschule

 

Dauer: 2009-2012
Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: MA Claudia Wittich, Dr. Uta Häsel-Weide (Technische Universität Dortmund)
Kooperationspartner: Prof. Dr. Marcus Nührenbörger, Technische Universität Dortmund Das Projekt steht unter der Leitung des Lehrstuhls Sonderpädagogik "Bildung und Integration". Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und an der Technischen Universität Dortmund durchgeführt.
Ein zentrales Merkmal mathematischer Lernschwierigkeiten, das sich in vielen internationalen Studien bestätigt hat, ist das verfestigte Verwenden von Abzählstrategien bei der Bearbeitung von Rechenaufgaben. Für ein differenzierendes Mathematiklernen müssen in den ersten Schuljahren weiterführende Strategien entwickelt werden. Projektziel ist, mittels einer Interventionsstudie (2. Klasse Grundschule, 4. Klasse Förderschule) zu prüfen, ob eine Ablösung vom zählenden Rechnen durch gezielte Intervention erreicht werden kann, ob diese zu einer Verbesserung der Mathematikleistung führt und ob die erste Zielsetzung auch durch kooperative Lernformen erreicht werden kann. Die Ergebnisse sollen zur Entwicklung von Förderbausteinen zur Ablösung vom zählenden Rechnen und zu didaktischen Folgerungen für den Mathematikunterricht führen. Die Studie beinhaltet zwei Teile, eine quantitativ ausgerichtete Interventionsstudie und eine interpretative Studie. Die Untersuchung wird mit einer Stichprobe von N ~120 zählenden Rechnerinnen und Rechnern an Grund-und Förderschulen (Förderschwerpunkt Lernen) durchgeführt. Es werden drei Gruppen gebildet, die hinsichtlich Geschlecht, Mathematikleistung, Einzeltest (zählendes Rechnen), IQ (CFT 1) und Alter parallelisiert werden:
G1: lehrerzentrierte Lehr-Lernprozesse
G2: kooperative strukturierte Lernprozesse
G3: Kontrollgruppe, keine spezifische Intervention
Zur Erfassung des zählenden Rechnens wird ein softwarebasierter Einzeltest entwickelt und validiert. Nach der Stichprobenbildung werden in Gruppe 1+2 über 14 Wochen Interventionsbausteine von den dafür fortgebildeten Lehrpersonen im Unterricht umgesetzt. Die Effekte werden mit zwei Nachtests gemessen und inferenzstatistisch ausgewertet.
In einer zweiten, interpretativen Studie wird der Blick auf struktur-fokussierende Deutungsentwicklung bei zählenden Rechnerinnen und Rechner gerichtet. Videos und Unterrichtsdokumente werden mit Hilfe des epistemologisch orientierten qualitativen Analyseverfahrens (Steinbring, 2005, Nührenbörger & Steinbring, 2007) analysiert. Zielsetzung dabei ist, Erkenntnisse zu gewinnen über die Besonderheiten mathematischer Deutungsentwicklungen von Grund- und Förderschülern, die verfestigt Zählstrategien verwenden.

Herausforderung integrativer Unterricht

 

Dauer Frühjahr 2011 bis Herbst 2011

Die Planung und Gestaltung von integrativem Unterricht und der Umgang mit heterogenen Lerngruppen ist immer wieder eine Herausforderung. In einer explorativen Studie wurden 14 Kooperationspaare (Lehrperson, Schulische Heilpädagogin) zu verschiedenen Aspekten von integrativem Unterricht befragt und es fand ein Unterrichtsbesuch statt.

Es interessierten folgende Fragen:

  • Welche Förderkonzepte setzen die Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen um? 
  • Welche Massnahmen ergreifen Lehrpersonen zur Individualisierung im Unterricht wenn Lernende mit angepassten Lernzielen unterrichtet werden? 
  • Welches sind die grössten Herausforderungen dabei?
  • Wie gestalten die Lehrpersonen ihre Zusammenarbeit?
  • Welche Unterstützungsmassnahmen sind nötig?

Rechenschwäche erfassen: Entwicklung eines Instruments und Validierung eines Screenings

 

Dauer 2007-2009:
Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz
Das Projekt wurde von der Pädagogischen Hochschule Bern gefördert. Im Rahmen des Projekts wurde ein Instrument zum Erfassen von Rechenschwäche bei Fünft- und Achtklässlern entwickelt. Es handelt sich um einen Einzeltest, welcher basale Kenntnisse der Grundschulmathematik (Einsicht Dezimalsystem, Mathematisierungsfähigkeit usw.) und die verwendeten Strategien bzw. Vorgehensweisen überprüft. Die Normierung fand mit N = 692 in der Schweiz und in Nordrhein-Westfalen statt. Aktuelle Publikationen
Moser Opitz, E., Reusser, L., Moeri Müller, M., Anliker, B., Wittich, C. & Freesemann, O. (2010). BASIS-DIAGNOSTIK MATHEMATIK 4-8 (BASIS-MATH 4-8). Bern: Huber.
Moser Opitz, E. (2009). Rechenschwäche diagnostizieren: Umsetzung einer entwicklungs- und theoriegeleiteten Diagnostik. In Fritz, A., Ricken, G. & Schmidt, S. (Hrsg.), Rechenschwäche. Lernwege, Schwierigkeiten und Hilfen bei Dyskalkulie (S. 286-307). 2. vollst. überarb. Auflage. Weinheim u.a.: Beltz, 286-307
Moser Opitz, E., Anliker, B., Freesemann, O., Moeri, M., Reusser, L. & Wittich, C. (2008). Screening zum Erfassen von rechenschwachen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 4. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete 77 (4), S. 353-355.
Moser Opitz, E. (2008). Screening für die Schuljahre 4-8. In Vasharely, E. (Hrsg.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2008. Vorträge auf der 41. Tagung für Didaktik der Mathematik vom 14.-17. März 2008 in Budapest. Hildesheim/Berlin: Franzbecker.

Bildungsstandards: Teilprojekt Mathematik

 

Dauer 2005-2008:
Projektleitung: Prof. Dr. Helmut Linneweber-Lammerskitten, Prof. Beat Wälti (FHNW)
Teilprojekt Jahrgangsstufe 4: Prof. Dr. Elisabeth Moser
Im Auftrag der EDK haben vier wissenschaftliche Konsortien zwischen 2005 und 2008 Bildungsstandards für die Fachbereiche Schulsprache, Fremdsprachen, Mathematik und Naturwissenschaften entwickelt. Sie beschreiben Mindestkompetenzen, welche die Schülerinnen und Schüler am Ende des heutigen 4., 8. und 11. Schuljahres erreichen sollen (bei dieser Zählung wird der zweijährige obligatorische Kindergarten mitgezählt). Die EDK hat Vorschläge für nationale Bildungsstandards am 25. Januar 2010 in einen Anhörungsprozess gegeben: Link

 

Screeningverfahren zur Erkennung von mathematischen Lernschwächen: Berner Screening Mathematik (BeSMath)

 

Dauer 2002-2006
Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz
In einem von der Erziehungsdirektion des Kantons Bern unterstützten Projekt wurden für die Schuljahre 1-3 Instrumente entwickelt und validiert, mit denen rechenschwache Schülerinnen und Schüler erfasst werden können. Es handelt sich um raschskalierte Einzeltests, mit denen basale mathematische Kompetenzen überprüft werden.
www.erz.be.ch/besmath

Mathematische Lehr- und Lernstörungen - Theoretische Klärungen und empirische Studien an betroffenen Schülerinnen und Schülern (SNF)

 

Dauer 2002-2006
Viele Kinder und Jugendliche werden im Verlauf der Schulzeit zu Schulversagern im Fach Mathematik. In der Studie wurde nachgewiesen, dass Schülerinnen und Schüler mit deutlich unterdurchschnittlichen Mathematikleistungen in Klasse 5 und 8 zentrale Inhalte der Grundschulmathematik (dezimales Stellenwertsystem, Operationsverständnis usw.) nicht verstanden haben, und dass die Kenntnis dieser Lerninhalte die Mathematikleistung (bezogen auf den aktuellen Schulstoff) vorhersagt. In einer Interviewstudie sowie in einer Befragung zur Beliebtheit des Faches Mathematik wurden zudem der Einfluss von Variablen wie Einstellung zum Fach Mathematik, Bewältigung von Lernschwierigkeiten usw. untersucht. Aktuelle Publikationen
Moser Opitz, E. (2009). "Ich liebe es einfach, mit Zahlen und Brüchen zu jonglieren". Begründungen zur Einstellung zum Fach Mathematik in Klasse 5 und 8. Journal für Mathematikdidaktik 30, S. 181-205.
Moser Opitz, E. (2009). Erwerb grundlegender Konzepte der Grundschulmathematik als Voraussetzung für das Mathematiklernen in der Sekundarstufe 1. In Fritz, A. & Schmidt, S. (Hrsg.), Förderender Mathematikunterricht in der Sekundarstufe I (29-45). Weinheim u.a.: Beltz.
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