ReST - Regulationsprozesse beim Schreiben von wissenschaftlichen Texten

Dauer: September 2014 bis Juli 2015

Das Schreiben von wissenschaftlichen Texten ist ein zentraler Bestandteil des Studiums: Es dient dem Wissenserwerb, fördert das kritische Denken sowie die Kreativität und ermöglicht es, an wissenschaftlichen Diskursen teilzunehmen. Zum erfolgreichen Schreiben von wissenschaftlichen Texten gehören nicht nur sprachliche Aspekte, sondern auch die Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen. Neben kognitiven und motivational-emotionalen Regulationskompetenzen ist insbesondere das metakognitive Strategiewissen wesentlich für den Schreiberfolg.

Bisher gibt es jedoch kaum Studien über den Zusammenhang zwischen dem selbstregulierten Lernen und dem Verfassen wissenschaftlicher Texte von Studierenden. Infolgedessen ist das Ziel dieses Forschungsprojektes, mittels Fragebogenbefragungen und einem für diese Studie entwickelten metakognitiven Wissenstest herauszufinden,

  • was Studierende über das Schreiben von wissenschaftlichen Texten wissen,
  • welche motivational-emotionalen, metakognitiven und kognitiven Regulationsstrategien Studierende kennen, um erfolgreich wissenschaftliche Texte zu schreiben und
  • über welches Ausmass an metakognitivem Strategiewissen Studierende verfügen.

Die Stichprobe besteht aus BA- und MA-Studierenden des Hauptfaches Erziehungswissenschaft. Die erhobenen Daten erlauben sowohl eine quantitative als auch eine inhaltsanalytische Auswertung.

Mit dem Forschungsprojekt werden neue Erkenntnisse zu den Stärken und Schwächen der Studierenden beim Schreiben von wissenschaftlichen Texten generiert. Dies trägt zu einer gezielten und optimalen Förderung der Studierenden im Hinblick auf das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten bei.