Doktorat Erziehungswissenschaft

Das Doktorat Erziehungswissenschaft kann am Institut für Erziehungswissenschaft (IfE) im Allgemeinen Doktorat oder im Doktoratsprogramms erlangt werden. Beide Studienprogramme legen das Gewicht auf die fundierte fachliche Ausbildung im Bereich Theorie und Methoden sowie auf die differenzierte Förderung überfachlicher Kompetenzen. Ziel ist es, die Absolventinnen und Absolventen zur selbstständigen Forschung und Lehre im Fach Erziehungswissenschaft zu befähigen und ihnen die Kompetenz für erfolgreiches wissenschaftliches Kommunizieren und Präsentieren zu vermitteln.

Weitere Informationen enthalten die Doktoratsordnung der Allgemeinen Doktoratsstufe sowie die Wegleitung zum Doktorat des Instituts für Erziehungswissenschaft.

Kontakt: PD Dr. Martina Koch.

Allgemeines Doktorat in Erziehungswissenschaft

Das Allgemeine Doktorat Erziehungswissenschaft umfasst die Dissertation und          12 ECTS-Punkte.

Doktoratsprogramm Erziehungswissenschaft

Das Doktoratsprogramm Erziehungswissenschaft umfasst die Dissertation und           30 ECTS-Punkte.

Das Doktoratsprogramm zeichnet sich durch seine dezidierte Forschungsorientierung aus, auf die hin auch die zusätzlichen curricularen Anforderungen ausgerichtet sind. Dazu gehört eine intensive Auseinandersetzung mit Methodenfragen. Zudem gewährt das Doktoratsprogramm den Doktorierenden zusätzliche Anlässe, am Wissenschaftsbetrieb teilzunehmen und sich innerhalt der scientific community zu vernetzen. Die Promotion im Doktoratsprogramm bietet sich besonders für die Planung einer akademischen Laufbahn an.

Allgemeines Doktorat in Gymnasialpädagogik und Berufspädagogik (keine Neuimmatrikulation ab HS 2013)

Das Promotionsfach Gymnasialpädagogik, als Teildisziplin der Erziehungswissenschaft, beschäftigt sich mit allgemein- und fachdidaktischen Fragen des Lehrens und Lernens auf der Sekundarstufe II, insbesondere am Gymnasium, und mit diesbezüglichen Fragen auf der Ebene des Bildungssystems, der Bildungspolitik und der Bildungsinstitutionen sowie der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Gymnasialpädagogik steht im Schnittbereich zwischen Erziehungswissenschaft, Fachdidaktiken und Fachwissenschaften.

Das Promotionsfach Berufspädagogik, als Teildisziplin der Erziehungswissenschaft, beschäftigt sich mit Prozessen des berufsweltlich orientierten Lehrens und Lernens und mit den gesellschaftlichen Bedingungen sowie den diesbezüglichen organisationellen und institutionellen Arrangements. Das Studium fokussiert auf Theorien und Modelle beruflicher Bildung, insbesondere schulischen und betrieblichen Lernens, welche die berufliche Grund- und Weiterbildung prägen. Die Studierenden beschäftigen sich mit bildungshistorischen und sozialwissenschaftlichen Theorien und Methoden mit Blick auf Ursprünge und Wirkungen bildungspolitischer Entscheidungen, was eine umfassende Perspektive auf die strukturellen Veränderungen von Bildungssystemen erlaubt.