Knut Stirnemann

Knut Stirnemann, Dr. phil.

Dozent für Fachdidaktik Deutsch

knut.stirnemann@ife.uzh.ch

Webseite

Postanschrift:
Moosbachweg 15
6300 Zug


Lehrveranstaltungen im Rahmen der Lehrer/innenbildung

  • Dozent für Fachdidaktik Deutsch bis FS 2017
  • FD-Experte für berufspraktische und fachdidaktische Prüfungen

Weiterbildungskurse für Lehrerinnen und Lehrer aller Stufen, für Angestellte der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft in den Bereichen Fachdidaktik Deutsch und deutsche Sprache und Literatur; Kurse zum Thema Oper.

Curriculum vitae

  Knut Stirnemann, 1952 geboren, studierte Germanistik, Musikwissenschaft, spanische Sprache und Didaktik des Mittelschulunterrichts an der Universität Zürich. Er promovierte bei Professor Stefan Sonderegger zu einem didaktisch-linguistischen Thema.
  Von 1977 bis zu seiner Pensionierung 2015 unterrichtete er Deutsch, Spanisch und Musik an der Kantonsschule Zug; ausserdem beschäftigte er sich mit dem Schultheater. In den letzten Jahren arbeitete er als Fachvorstand beim interdisziplinären Sprachfach "Linguistisches Portal" mit. Er hat Deutschlehrpläne für das Gymnasium mitgestaltet und verschiedene Unterrichtsmaterialien für den Deutschunterricht auf den Sekundarstufen I und II veröffentlicht. An mehreren Schulen ist er Maturaexperte, und er leitet seit 1988 Weiterbildungskurse für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer und Praktikumslehrpersonen. Seit 1989 lehrt er als Dozent für Fachdidaktik Deutsch an der Universität Zürich.
  Knut Stirnemann war von 1987 bis 2012 Präsident der Deutschkommission des Kantons Zug und bis 2015 Vertreter des Gymnasiums in der Übertrittskommission dieses Kantons. Daneben vertrat er den Kanton Zug als Fachexperte Deutsch in der Goldauer Konferenz und als Fachberater für die Bildungsplanung der Zentralschweiz. Auch arbeitete er viele Jahre in den WBZ-Arbeitsgruppen Muttersprache Deutsch und Fachdidaktik Deutsch. Seit 2009 ist er Mitglied des internationalen Rats für deutsche Rechtschreibung.

Forschung

  • Mitarbeit am Projekt „Dialogisches Lernen", Schwerpunkt: Qualitäten in Texten von Schülerinnen und Schülern finden; Fragen der Deutschdidaktik, besonders die Themen Schreiben und Sprachreflexion

Allgemeine Interessen

  • Integrativer Deutschunterricht
  • Linguistische Themen im gymnasialen Sprachunterricht
  • Schreibdidaktik

Publikationen

  • Zur Syntax des gesprochenen Schweizer Hochdeutschen. Eine Untersuchung zur Sprache des Deutschunterrichts an der Luzerner Kantonsschule. Frauenfeld: Huber 1980
  • Zur Frage des Leitmotivs in Debussys „Pelléas et Mélisande“. In: Schweizer Beiträge zur Musikwissenschaft. Band IV. Hrsg. von Jürg Stenzl. Bern/Stuttgart: Paul Haupt 1980. S. 151-170
  • Markus Diebold u.a.: Brennpunkt Sprache. Ein Arbeitsbuch für Schweizer Mittelschulen. Band 1 und 2. Zürich: sabe 1987
  • „Ich liebe dich.“ Die Musik zu drei entscheidenden Worten. Oder: Wie man sich singend die Liebe gesteht. Text und Ton aus berühmten Liebesszenen der Opernliteratur. In: Lehrer sind nicht nur Lehrer. Veröffentlichungen der Kantonsschule Zug, Heft 2. 1987. S. 37-63
  • Das Wichtigste über die deutsche Grammatik. Ein Lehrgang für das Untergymnasium. Zug 1991 (Neufassung 1999)
  • Modelle für einen offenen Deutschunterricht. Sekundarstufe II. Zürich: sabe 2000
  • Die Kantonsschule im Wandel. Festschrift zum Jubiläum 25 Jahre Kantonsschule Luegeten. Zug 2000 (Hrsg.)
  • Sprachgeschichte - ja, aber wie? Überlegungen zu einem integrativen sprachhistorischen Unterricht an Mittelschulen (zusammen mit Peter Bichsel) In: Deutschblätter Nr. 44 Oktober 2000 (= Halbjahresschrift des Vereins Schweizerischer Deutschlehrer und Deutschlehrerinnen)
  • Sprache zur Sache 4. Schuljahr. Themenorientiertes Schweizer Sprachbuch. Aarau: sabe 2003 (Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Betreuung)
  • Mitarbeit an der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung, ergänzt mit fachlichen Empfehlungen für die Vermittlung der Regeln im Unterricht, aktualisierte und erweiterte Auflage 2006, herausgegeben von der EDK.
  • Spielerisch Sprachen erforschen. Erfahrungen mit der interdisziplinären Sprachwerkstatt. In: Kantonsschule Zug. Jahresbericht 2006/2007. Seite 41-43
  • Explizit machen, was gelungen ist. Die Auswertung von Lernjournalen im Rahmen des dialogischen Lernens. In: Praxis Deutsch, Zeitschrift für den Deutschunterricht 210, „Lernen durch Schreiben“, 2008. S. 31-35.
  • Leselust. In: Schulinfo Zug Nr. 1, 2009-10. Direktion für Bildung und Kultur des Kantons Zug
  • „Nachtigall oder Lerche, das ist hier die Frage.“ Stilimitation und Stilvariation – Schreiben auf der Sekundarstufe II. In Schulinfo Zug Nr. 3, 2009-10. „Fokus Schreiben“. S. 22-25
  • Knoblauch, Ei und Auge. Modell eines sprachübergreifenden Rechtschreibunterrichts in der Sekundarstufe I. Referat am 18. Symposion Deutschdidaktik an der Universität Bremen. 7. September 2010
  • Den Blick auf die Sprache lenken. Wie lässt sich Textkompetenz durch kreatives Schreiben erwerben und erweitern? In: ide – Informationen zur Deutschdidaktik. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. Heft 4-2010, 34. Jahrgang. „Schreiben in der Sekundarstufe II“. Hrsg. von Annemarie Saxalber und Elfriede Witschel. S. 89-97
  • Entdeckungsreise in die Welt der Sprachen. Das Linguistische Portal als interdisziplinäre Ergänzung zum Deutsch- und Fremdsprachenunterricht. In: Verein Schweizerischer Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (Hrsg.): Grossgeschrieben und kleiner geredet. Erstsprache Deutsch im Spannungsfeld zwischen Gymnasium und Hochschule. Deutschblätter 2011. Frauenfeld: vsdl 2011. S. 77-92
  • Wer hat recht oder wer hat Recht? Umgang mit orthografischen Varianten im Deutschunterricht der Sekundarstufen I und II. In: Der Deutschunterricht. Beiträge zu seiner Praxis und wissenschaftlichen Grundlegung. Jg. LXIV, Heft 1/2012: Orthographische und grammatische Spielräume. S. 15-24
  • Wie frei ist die Wortstellung? Satztopologische Unterschiede in verschiedenen Sprachen entdecken. In: Praxis Deutsch. Zeitschrift für den Deutschunterricht 242, „Sätze gestalten“ 2013. S. 60-63
  • Linguistik als Schulfach? 14-Jährige erforschen Sprache(n) – Ein Bericht aus der Praxis. In: Bredel, Ursula; Schmellentin, Claudia (Hrsg): Welche Grammatik braucht der Grammatikunterricht? Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2014. S. 195-214 (= Thema Sprache – Wissenschaft für den Unterricht. Band 8)
  • Wie viel Sprachbewusstsein braucht der Mensch? Die Rolle der Linguistik im gymnasialen Unterricht. Gastreferat am Deutschen Seminar der Universität Zürich. 5. Mai 2015
  • Sprachliche Phänomene untersuchen. Wie auf den Sekundarstufen das Sprachbewusstsein erweitert und vertieft werden kann. Gastreferat an der Pädagogischen Hochschule Luzern. 27. März 2017
  • Rezipieren durch Produzieren. Anregungen für einen erweiterten handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht. In: Verein Schweizerischer Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (Hrsg.): Verstand und Gefühl. Lesen im Spannungsfeld von Allgemeinbildung und Bildungsstandards. Deutschblätter 2016/17. Wil: vsdl. S.73-99
  • Weitere Aufsätze zu Themen der Fachdidaktik Deutsch und der Oper