Freiwilligenarbeit in der Migrationsgesellschaft:
Paradoxien und Machtverhältnisse

Ziel des Projekts ist es, Abhängigkeits- und Ungleichheitsverhältnisse in der Freiwilligenarbeit, die sich an Geflüchtete richtet, zu beleuchten und zu reflektieren. Angebote der Freiwilligenarbeit und diesen innewohnende Dominanzstrukturen sowie Machtasymmetrien, Solidarität und Unterstützung sowie daraus hervorgehende Abhängigkeiten werden in verschiedenen Kontexten in den Blick genommen und vergleichend analysiert. Das Projekt ist multiperspektivisch angelegt. Es werden zum einen Dokumente wie Projektkonzepte und weitere zur Verfügung gestellte Materialien analysiert, zum anderen aber auch die Perspektiven verschiedener beteiligter Akteurinnen und Akteure über Interviews erhoben. Zudem werden ausgewählte Kontexte ethnographisch beobachtet, um auch Aspekte der Umsetzung zu berücksichtigen. So können Perspektiven und Erfahrungen der Beteiligten sowie (diskursive) Praktiken vor dem Hintergrund globaler Ungleichheitsverhältnisse kontrastierend aufeinander bezogen werden.

Projektleitung: Dr. Anna Schnitzer (aschnitzer@ife.uzh.ch)

Mitarbeiterinnen: Selin Kilic (selin.kilic@ife.uzh.ch) und Eveline Zwahlen (eveline.zwahlen@ife.uzh.ch)

Laufzeit: 03/2018-02/2020

Kontakt:
Dr. Anna Schnitzer
Freiestrasse 36
CH-8032 Zürich