Pädagogische Arbeitswelten

Absolventinnen und Absolventen pädagogischer Studiengänge in der Schweiz

Übergänge vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem oder innerhalb des Bildungssystems sind seit geraumer Zeit Gegenstand erziehungswissenschaftlicher und bildungssoziologischer Forschung. Mit Ausnahme von Lehrpersonen und - neuerdings - der höheren Berufsbildung wurden in der Schweiz dabei die pädagogischen Berufsgruppen bisher kaum untersucht. Dies erstaunt nicht zuletzt deshalb, weil die komparative Berufsgruppenforschung in der deutschen Erziehungswissenschaft seit einigen Jahren an Bedeutung gewinnt. Zunehmend interessiert sich auch die Bildungspolitik und die Öffentlichkeit für Fragen der beruflichen Perspektiven und arbeitsmarktlichen Verwertung pädagogischer Abschlüsse. Das hier skizzierte Projekt soll dazu beitragen, diese Lücke zu schliessen.

Die Erhebung bei den Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen (EHA) des Bundesamts für Statistik ermöglicht differenzierte Analysen zu virulenten Fragen der Art der Erwerbssituation, Adäquanz der Beschäftigung und dem Weiterbildungsverhalten von pädagogischen Fachkräften mit Hochschulabschluss (Universitäten, Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen). Das Projekt verfolgt damit die Absicht, eine bessere Kenntnis ihrer Arbeitsverhältnisse zu erlangen, die Rolle von Vorerfahrungen (Praktika, Arbeitserfahrung, Motivation, Hintergrundmerkmale) zu analysieren und Fragen ihrer Mobilität differenziert und für die gesamte Schweiz, auch hinsichtlich sprachregionaler Unterschiede, zu beleuchten.

 

In Zusammenarbeit mit Dr. des. Jakob Kost, PH Bern