Aktuelle Publikationen

Cover Schule und Reform

Die Festschrift zu Ehren von Prof. Dr. Lucien Criblez anlässlich seines 60. Geburtstags verbindet theoretische und empirische Reflexionen über die Beschaffenheit von Schul- und Bildungsreformen und versucht, grundlegende, überdauernde, institutionelle und prozedurale Merkmale von und erklärende Faktoren hinter solchen Reformen herauszuarbeiten. Auf der Basis historischer und aktueller Analysen werden Fragen nach der theoretischen Fassbarkeit von Bildungs- und Schulreformen gestellt und Antworten in Richtung einer Theorie der Bildungs- und Schulreform skizziert.

Cover Ruoss

Politik braucht Fakten. Für das zuverlässige Navigieren in der Bildungspolitik ist der geübte Blick auf Daten, Tabellen und Zahlen nach wie vor von hohem Wert. Die Studie widmet sich der Genese und dem Ausbau von Datenerhebungspraktiken in städtischen Schulen der Schweiz seit dem späten 19. Jahrhundert.
Statistik wird als Mittel der politischen Kommunikation untersucht, das nicht nur durch die erhobenen Resultate, sondern durch die Praktiken der Erhebung, der Dissemination und Verwendung von Daten als machtvolle Einflussnahme in politischen Aushandlungsprozessen zu verstehen ist. Die Praktiken der Datenerhebung veränderten die Vorstellungen von der Schule, und sie blieben dabei nicht unberührt vom pädagogischen Kontext, in dem sie initiiert, durchgeführt und verwendet wurden.

 
 

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Cover Staatlichkeit

Verwalten und regieren verändern sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Teil grundlegend. Damit verbunden sind sowohl neue Erwartungen gegenüber dem Staat als auch die Transformation staatlicher Aufgaben. Während das politische Mehrebenensystem zunächst noch stabil ist, äussert sich eine gesellschaftliche und kulturelle Reformbereitschaft, die gerade das Verwaltungshandeln nachhaltig prägt.

Der Sammelband «Staatlichkeit im Wandel», herausgegeben von Lucien Criblez, Christina Rothen, Thomas Ruoss handelt von der strukturbildenden Wirkung von Subventionen, von der «Verbetriebswirtschaftlichung» semistaatlicher Aufgabenbereiche sowie von der Wissenschaftspolitik und den Auswirkungen wissenschaftlicher Expertise auf Verwaltung und Politik. Die Beiträge beleuchten darüber hinaus Transformationen in der Bildungspolitik sowie in der Jugend-, der Wirtschafts-, der Migrations- und in der Gesundheitspolitik.

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Cover LLB

Die Lehrerinnen- und Lehrerbildung hat sich durch die vollständige Integration in den Hochschulbereich seit den 1990er-Jahren grundlegend verändert. An sieben Fallbeispielen – Aargau, Bern, Freiburg, Genf, St. Gallen, Zug und Zürich – und auf der interkantonalen Ebene rekonstruiert der von Lucien Criblez, Lukas Lehmann und Christina Huber herausgegebene Band die Lehrerbildungspolitik für diesen Zeitraum.

Im Zentrum der Analysen stehen die interkantonale und die jeweilige kantonale Lehrerbildungspolitik sowie die wesentlichen Veränderungen der Lehrerbildungsinstitutionen. Die Beiträge thematisieren die Reform der Lehrerinnen- und Lehrerbildung aus einer Makro- und Mesoperspektive. Die Resultate weisen deutlich auf gemeinsame Entwicklungstendenzen hin: Dank der Normen und Prozesse einer gesamtschweizerischen Diplomanerkennung ist eine überkantonale Politik der Lehrerinnen- und Lehrerbildung entstanden. Die vormals sehr zersplitterte Lehrerinnen- und Lehrerbildung ist heute einheitlicher organisiert als vor der Reform. Anderseits weisen die Analysen auch auf eine grosse Varianz und viele regionale Besonderheiten der pädagogischen Hochschulen hin – dies sowohl hinsichtlich der meist nach wie vor kantonalen Reformprozesse als auch hinsichtlich des Ergebnisses der Reform. Und dennoch ist die neue Lehrerinnen- und Lehrerbildung nicht mehr einfach auf die je kantonalen Schulstrukturen und Lehrpläne ausgerichtet. Zwar orientieren sich die pädagogischen Hochschulen immer noch stark am Schulfeld, sind aber neu auch Teil einer an Wissenschaft und Forschung ausgerichteten Hochschullandschaft. Sie haben sich auf diese neuen Herausforderungen einstellen müssen.

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Weitere Publikationen des Lehrstuhls HBS

  • Die von Rita Hofstetter und Lucien Criblez herausgegebene Themennummer 40/1 der Schweizerischen Zeitschrift für Bildungswissenschaften widmet sich Fragen des Transfers und der Transformationen von schulischem bzw. pädagogischem Wissen. Sie thematisiert Transfers und Transformationen in unterschiedlichen Kontexten und auf unterschiedlichen Analysenebenen, wobei vor allem kulturelle Transfers im Bildungsbereich thematisiert werden. Solche Transfers werden in den verschiedenen Beiträgen zwischen [...]

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  • Der von Lukas Höhener verfasste Beitrag nimmt die ’stillen‘ Lehrplanreformen in den 1980er-Jahren in der Schweiz in den Fokus. Aus wissensgeschichtlicher Perspektive wird gezeigt, wie Themenbereiche der Curriculumforschung aus den 1970er-Jahren auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene vom einst universitär verorteten Forschungsgebiet zum Tagesgeschäft von Bildungspolitik, Bildungsverwaltung und teilweise der Bildungspraxis avancierten. Dabei wird deutlich, [...]

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  • Das ehemalige Pädagogische Institut der Universität Zürich (UZH) wurde am 18. Januar 1968 formal gegründet. Pädagogische Veranstaltungen gehen aber auf die Gründungszeit der Universität Zürich zurück. Das Jubiläum bot Anlass für eine Beschäftigung von mehr als 40 Mitarbeitenden und Studierenden mit der Geschichte des eigenen Faches. Entstanden ist eine Webseite mit verschiedenen Informationen zur Geschichte [...]

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  • Thomas Ruoss: Zahlen, Zählen und Erzählen in der Bildungspolitik. Lokale Statistik, politische Praxis und die Entwicklung städtischer Schulen zwischen 1890 und 1930. Chronos: Zürich, 2018. Mit der Publikation dieses Bandes zum Aufstieg der Statistik als Instrument (lokaler) Bildungspolitik ist ein zentrales Ergebnis des Projektes „Bildung in Zahlen“ zugänglich. Das Buch ist der vierte Band der [...]

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  • In der aktuellen Traverse: Zeitschrift für Geschichte 2018/1, tragen Carmen Flury, Thomas Ruoss und Christina Rothen mit einem Artikel zu „Studierendenmobilität aus einer Langzeitperspektive. Ausländische Studierende an Schweizer Universitäten im 20. Jahrhundert“ bei. Dieser Beitrag stellt für die Zeitschrift zum Thema „Attraktive Orte. Zur Aufnahme ausländischer StudentInnen“ eine breite Auslageordnung möglicher Attraktivitätsmerkmale zur Verfügung. https://www.revue-traverse.ch/

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  • Im Rahmen des SNF-Forschungsprojektes „Bildung in Zahlen“ wurden neue statistische Langzeitreihen publiziert. – erstmals sind Daten über einen Zeitraum von bis zu rund hundert Jahren zur Herkunft ausländischer Studierender an den Schweizer Universitäten Genf, Lausanne, Freiburg, Bern, Basel und Zürich zugänglich – zum Bildungssystem des Kantons Genf sind statistische Langzeitreihen von der Vorschule bis zur [...]

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  • „Schulsparkassen gehören seit den 1870er-Jahren zu einem international verbreiteten Repertoire der Erziehung zur individuellen Sparsamkeit und Vorsorge. Auf der Grundlage der international rezipierten Programmliteratur des Schulsparens sowie der lokalen Entwicklung des Schulsparens am Beispiel der Stadt Zürich wirft der Artikel ein Licht auf die Geschichte wirtschaftlicher Erziehung seit dem 19. Jahrhundert. Die gegenwärtige Debatte um [...]

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