Forschungsprojekte

TALIS-Videostudie

An der OECD-Studie TALIS-Video nehmen verschiedene Länder bzw. Regionen teil. Neben Deutschland sind u.a. Japan, Shanghai, England, Chile, Kolumbien, Mexiko und die Region Madrid beteiligt. Ziel der Studie ist es, den Zusammenhang von Unterrichtsprozessen mit Lernerfolg sowie motivationalen Merkmalen von Schülerinnen und Schülern zu untersuchen. Die Studie wird von einem internationalen Konsortium geleitet. Diesem gehören neben dem DIPF die beiden US-amerikanischen Organisationen ETS und RAND an.

Weitere Informationen finden Sie unter TALIS-Videostudie.

  • Laufzeit: 2016 – 2020
  • Internationales Konsortium: Prof. Dr. Darleen Opfer (RAND), Prof. Dr. Brian Stecher (RAND), Dr. Courtney Bell (ETS), Dr. Dan McCaffrey (ETS), Dr. Tom van Essen (ETS), Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF), Prof. Dr. Anna-Katharina Praetorius (Universität Zürich; assoziierte Wissenschaftlerin des DIPF)

TALIS-Video Deutschland 

Die Studie „TALIS-Video Deutschland“ ist ein Projekt der Leibniz-Gemeinschaft, das an die internationale Videostudie Teaching and Learning International Survey (TALIS-Video) anschließt und vom DIPF im Rahmen eines Forschungsnetzwerks bearbeitet wird. Im Rahmen der Studie werden voraussichtlich 85 Mathematikklassen der Sekundarstufe 1 zum Thema „Quadratische Gleichungen“ begleitet. Die zu diesem Thema durchgeführten Unterrichtseinheiten werden auf Video aufgezeichnet und hinsichtlich verschiedener Qualitätsdimensionen von Unterricht ausgewertet. Darüber hinaus werden Leistungstests sowie Schüler- und Lehrerbefragungen eingesetzt. Ziel der Studie ist, Unterrichtsprozesse näher in den Blick zu nehmen und mit dem Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler in Verbindung zu setzen.

Weitere Informationen finden Sie unter TALIS-Video Deutschland.

  • Laufzeit: 2017 – 2019
  • Projektleitung: Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF), Dr. Juliane Grünkorn (DIPF), Prof. Dr. Anna-Katharina Praetorius (Universität Zürich)
  • Mitarbeitende: Patrick Schreyer (DIPF), Julia Käfer (DIPF), Benjamin Herbert (DIPF)

Leibniz-Netzwerk Unterrichtsforschung

Das von der Leibniz-Gemeinschaft geförderte Netzwerk ist ein interdisziplinärer Kreis von Unterrichtsforschenden. Sie arbeiten gemeinsam an aktuellen Herausforderungen der Unterrichtsforschung. Die Netzwerkmitglieder sind promovierte Forschende aus verschiedenen Institutionen und Disziplinen wie der Erziehungswissenschaft, der Pädagogischen Psychologie, der Mathematikdidaktik und der Psychometrie. 

Weitere Informationen finden Sie unter Leibniz-Netzwerk Unterrichtsforschung.

  • Wissenschaftliche Koordination: Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF), Prof. Dr. Anna-Katharina Praetorius (Universität Zürich), Dr. Juliane Grünkorn (DIPF)

Triangulation Unterricht (Tri-U) 

Das Projekt „Triangulation Unterricht (Tri-U)“ nähert sich Unterrichtsprozessen im deutschen Mathematikunterricht zum Thema „quadratische Gleichungen“ mit verschiedenen methodischen Zugängen an. In drei Unterrichtsklassen in Berlin werden quantitative und qualitative Methoden der Videoanalyse zum Unterricht zusammengeführt. Im quantitativen Ansatz wird der Unterricht mit Blick auf verschiedene Qualitätsdimensionen mittels hoch-inferenter Ratings eingeschätzt. Im qualitativen Ansatz wird nach der pädagogisch-phänomenologischen Videographie ausgewertet. Die Ergebnisse aus den unterschiedlichen methodischen Zugängen werden mit Blick auf kognitive Aktivierung im Unterricht aufeinander bezogen und miteinander verglichen.

Weitere Informationen finden Sie unter Triangulation Unterricht (Tri-U).

  • Laufzeit: 2018 – 2019
  • Projektleitung: Prof. Dr. Anna-Katharina Praetorius (Universität Zürich), Prof. Dr. Malte Brinkmann (HU Berlin)
  • Mitarbeitende: Wida Rogh, Johannes Türstig (HU Berlin), Martin Weber-Spanknebel (HU Berlin)

Entwicklung eines schulfachübergreifenden Instruments zur videobasierten Klassifikation metakognitiv-diskursiver Unterrichtsqualität am Beispiel der Fächer Geschichte, Mathematik, Religion (MeDUQua)

Ziel des Projektes ist es, ein Kodier- und Ratinginstrument zur Erfassung metakognitiv-diskursiver Unterrichtsqualität zu entwickeln. Speziell erfasst das Instrument nicht nur die metakognitiven Anregungen der Lehrperson, sondern auch die diskursive Qualität des Unterrichts sowie die metakognitiven Aktivitäten der Lernenden.

Weitere Informationen finden Sie unter MeDUQua.

  • Laufzeit: 2015 – 2017
  • Projektleitung: Prof. Dr. Frank Lipowsky (Universität Kassel), Prof. Dr. Elmar Cohors-Fresenborg (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Anna-Katharina Praetorius (Universität Zürich), Dr. Edyta Nowinska (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Meik Zülsdorf-Kersting (Universität Oldenburg)

Beobachtungsbasierte Beurteilung von Unterrichtsqualität

Das Projekt wurde im Auftrag der „Arbeitsgemeinschaft Externe Evaluation von Schulen" (argev) lanciert und umfasst die Entwicklung und Pilotierung eines Instrumentariums zur beobachtungsbasierten Beurteilung von Unterrichtsqualität sowie die anschliessende Entwicklung eines Qualifizierungsangebots für Evaluationsfachpersonen. Das zu entwickelnde Instrumentarium ist auf die externe Schulevaluation sowie kompetenzorientierten Unterricht nach Lehrplan 21 ausgerichtet.

Weitere Informationen finden Sie unter argev.

  • Laufzeit: 2018 – 2020
  • Projektleitung: Prof. Dr. Anna-Katharina Praetorius (Universität Zürich), Wida Rogh (Universität Zürich)
  • Mitarbeitende: Leonie Gossner (Universität Zürich) , Fabienne Wehrli (Universität Zürich)