{"id":355,"date":"2016-01-05T16:48:31","date_gmt":"2016-01-05T14:48:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uzh.ch\/blog\/ife-hbs\/?p=355"},"modified":"2017-02-01T15:59:38","modified_gmt":"2017-02-01T13:59:38","slug":"lehrausblick-fs16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uzh.ch\/blog\/ife-hbs\/2016\/lehrausblick-fs16\/","title":{"rendered":"Lehrausblick FS16"},"content":{"rendered":"<p>Im Fr\u00fchjahrssemester 2016 geniesst Prof. Dr. Lucien Criblez ein Freisemester. Die Mitarbeitenden des Lehrstuhls HBS sind in den folgenden Veranstaltungen aktiv. Zus\u00e4tzlich findet das <a href=\"http:\/\/www.uzh.ch\/blog\/ife-hbs\/2016\/kolloquium-hbs-im-fs16\/\">Kolloquium<\/a> statt.<!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Interne Praktika<\/h2>\n<p>An unserem Lehrstuhl gibt es im FS 2016 die M\u00f6glichkeit f\u00fcr BA- und MA-Studierende, in drei Bereichen ein sogenanntes Forschungspraktikum zu absolvieren:<\/p>\n<ul>\n<li>Erziehungsdirektoren der Schweiz<\/li>\n<li>Lehrpl\u00e4ne der deutschsprachigen Schweiz<\/li>\n<li>Kantonale Bildungsstrukturen<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ife.uzh.ch\/study\/internepraktika\/lscriblez.html\" target=\"_blank\">Weitere Informationen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Historisch-textanalytische Forschungsmethoden<\/h2>\n<p><a title=\"UZH VVZ\" href=\"http:\/\/www.vorlesungen.uzh.ch\/FS16\/suche\/sm-50513450.modveranst.html\" target=\"_blank\">B KM 3B im UZH-Vorlesungsverzeichnis<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.olat.uzh.ch\/olat\/url\/RepositoryEntry\/13449166848\" target=\"_blank\">B KM 3B auf OLAT<\/a><\/p>\n<p>Der zweisemestrige Methodenkurs geht in die zweite Runde. Der Fokus liegt wiederum auf der historischen Arbeitsweise, den entsprechenden Methodenbest\u00e4nden und setzt nun einen Akzent bei den Theoriebest\u00e4nden. Das Modul wird von Rebekka Horlacher, Stefan M\u00fcller und Lukas H\u00f6hener durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Seminar \u00abKompetenzen als Teil schulischer Wissenspolitik\u00bb<\/h2>\n<p><a title=\"UZH VVZ\" href=\"http:\/\/www.vorlesungen.uzh.ch\/FS16\/suche\/e-50781014.details.html\" target=\"_blank\">M SE TG4 im UZH-Vorlesungsverzeichnis<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.olat.uzh.ch\/olat\/url\/RepositoryEntry\/14741929984\" target=\"_blank\">M SE TG4 auf OLAT<\/a><\/p>\n<p>Das Seminar, durchgef\u00fchrt von Flavian Imlig geht der Frage nach, wie sich die politische Bestimmung von Wissen in den letzten 20 Jahren wandelte. Dazu werden zun\u00e4chst Lehrpl\u00e4ne als traditionelle Elemente \u00f6ffentlicher Schulen n\u00e4her betrachtet. In einem zweiten Teil wird die Lehrplandiskussion der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jh. als Hintergrund der j\u00fcngsten Ver\u00e4nderungen rekonstruiert. Drittens wird die aktuelle Situation rund um Bildungsstandards, Kompetenzmodelle und Lehrpl\u00e4ne in der Schweiz und international untersucht.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Seminar ist zudem noch eine <a href=\"http:\/\/www.uzh.ch\/blog\/ife-hbs\/2015\/stellenausschreibung-semesterassistent-in\/\">Semesterassistenz<\/a> zu besetzen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Forschungsseminar \u00abInklusion, Bildung und Gesellschaft\u00bb<\/h2>\n<p><a title=\"UZH VVZ\" href=\"http:\/\/www.vorlesungen.uzh.ch\/FS16\/suche\/e-50771992.details.html\" target=\"_blank\">M FS im UZH-Vorlesungsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>Im zweisemestrigen Master-Forschungsseminar besch\u00e4ftigt sich die Gruppe um Anja Giudici und Erich Otto Graf weiterhin mit dem Thema Inklusion. Inklusion ist zu einem zentralen Schl\u00fcsselbegriff der internationalen Sozial- und Bildungspolitik geworden, wirft daher eine Vielzahl an Fragen auf. Nachdem im ersten Semester theoretische und methodische Ans\u00e4tze zur Erforschung dieses weit gefassten Themenfeldes vorgestellt, diskutiert und angewendet wurden, ist das zweite Semester vornehmlich der Datenerhebung und -auswertung, sowie dem Verfassen der Forschungsarbeiten gewidmet.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Forschungsseminar \u00abP\u00e4dagogische Berufe und Professionalisierung im 20. und 21. Jahrhundert\u00bb<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vorlesungen.uzh.ch\/FS16\/organisationen\/oe-50000007\/oe-50098533\/e-50780866.details.html\" target=\"_blank\">M FS im UZH-Vorlesungsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>Der Begriff <em>Professionalit\u00e4t<\/em> wird alltagssprachlich normativ verwendet, um eine qualitativ hochstehende berufliche Dienstleistung zu bewerten, ohne dabei die Art des Berufs zu unterscheiden. Diese normative Lesart ist u. a. im Zuge aktueller gross angelegter Bildungsreformen wie dem Lehrplan 21 prominent. Dennoch sind die Diskussionen um <em>Professionalit\u00e4t<\/em> und <em>Profession<\/em> nicht erst in den letzten Jahren im Kontext von Kompetenzorientierung und Standardisierung der Lehrerbildung entstanden. Vielmehr blicken sie auf eine lange Tradition zur\u00fcck. Die im fr\u00fchen 19. Jahrhundert synonyme Verwendung der Begriffe <em>Profession<\/em> und <em>Beruf<\/em> wurde durch die im 19. Jahrhundert mit der funktionalen Differenzierung der Gesellschaft einhergehenden Ver\u00e4nderungen der Berufe und deren Selbstverst\u00e4ndnis differenziert. Daraufhin entwickelte die soziologische Professionsforschung Merkmalskataloge von Professionen (akademisch-wissenschaftliche Ausbildung, Autonomie, etc.) in Abgrenzung von praktisch ausgerichteten und\/oder vom Staat abh\u00e4ngigen Berufen. Die klassischen Professionstheorien verliehen den so definierten Professionen einen h\u00f6heren gesellschaftlichen Stellenwert gegen\u00fcber anderen Berufen, womit Professionalit\u00e4t zur normativen Gr\u00f6sse wird, die aber aus dieser Perspektive nicht alle Berufe f\u00fcr sich in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Das erzeugt ein Spannungsfeld, von dem die p\u00e4dagogischen Berufe besonders betroffen sind: Lehrkr\u00e4fte unterschiedlicher Schulstufen und Schulf\u00e4cher sowie Sonder-, Berufs-, Sozial- und Wirtschaftsp\u00e4dagogen werden an unterschiedlichen Institutionen ausgebildet, teils an Universit\u00e4ten, teils an p\u00e4dagogischen Hochschulen. Sie sind zwischen akademischer und praktischer Ausbildung angesiedelt und werden damit nicht als vollwertige Profession anerkannt oder als eine sogenannte <em>Semiprofession<\/em> bezeichnet. Diese Unterscheidung zwischen Profession, Semiprofession und Beruf greift jedoch zu kurz.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Forschungsseminars &#8211; unter der Leitung von Marianne Helfenberger und Elisabeth Mau\u00e9 &#8211; werden Professionalisierungstheorien kritisch analysiert. Im Anschluss daran gehen wir den Fragen nach, was Professionalisierung f\u00fcr die einzelnen p\u00e4dagogischen Berufe (Lehrerbildung, Sonder-, Berufs-, Sozial- und Wirtschaftsp\u00e4dagogik) bedeutet und welche Formen von Professionalisierung setzen sich warum durch. Diese Fragen k\u00f6nnen ausgehend von den Interessen der Studierenden auf der Ebene von Diskursen, Institutionen, Strukturen und Akteuren untersucht werden. Das Forschungsdesign wird abh\u00e4ngig von der Fragestellung qualitativ, historisch, textanalytisch oder quantitativ und gegebenenfalls international vergleichend gew\u00e4hlt. Die Studierenden werden dabei von der Fragestellung bis zum fertigen Forschungsergebnis begleitet.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Exkursion \u00abSchul- und Bildungsgeschichte am Beispiel von Schulhausbauten\u00bb<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vorlesungen.uzh.ch\/FS16\/suche\/e-50781318.details.html\" target=\"_blank\">M EM EX im UZH-Vorlesungsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>Dr. Karin Manz \/ dipl. Architekt ETH Martin Schneider<\/p>\n<p>Durch die Etablierung einer modernen Volksschule r\u00fcckte die Schulhausarchitektur verst\u00e4rkt in den kantonalen, interkantonalen und nationalen Diskurs \u00fcber die Schule. An Schulh\u00e4usern und ihrer sich ver\u00e4ndernden Architektur k\u00f6nnen vielf\u00e4ltige Entwicklungen und Facetten der Schul- und Bildungsgeschichte in der Schweiz aufgezeigt werden: p\u00e4dagogische und didaktische Str\u00f6mungen und deren Vorstellungen von guter Schule, die Entwicklung des Curriculum und die Differenzierung von F\u00e4chern und die dazu n\u00f6tigen Schulr\u00e4ume\/Spezialr\u00e4ume, der Hygienediskurs und die Frage der Volksgesundheit, aber auch die Verberuflichung und Professionalisierung des Lehrberufs. Schulhausbauten waren lange Zeit Garant f\u00fcr die Qualit\u00e4tsentwicklung und -sicherung der Volksschule. Der Schulhausbau lag und liegt immer noch in der Verantwortung der Gemeinden und ist f\u00fcr sie h\u00e4ufig mit enormen finanziellen Schwierigkeiten verbunden. Diskussionen und Entscheidungsprozesse zu Schulhausbauten waren seit dem 19. Jahrhundert ein wichtiger Teil der Bildungspolitik. Heutzutage sind Schulhausneubauten bisweilen preisgekr\u00f6nte Architekturprojekte und Prestigebauten.<\/p>\n<h3>Termine<\/h3>\n<ul>\n<li>zwei obligatorische Einf\u00fchrungsveranstaltungen: 4. und 11. M\u00e4rz. 2016, jeweils 13.30 Uhr. Bitte Texte lesen und vorbereiten!<\/li>\n<li>sechs Exkursionen w\u00e4hrend des Semesters: Exkursionen im Raum Stadt und Kanton Z\u00fcrich; Termine und detaillierte Informationen folgen sp\u00e4ter, Zeitdauer: jeweils ca. 13-17 Uhr.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschr\u00e4nkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fr\u00fchjahrssemester 2016 geniesst Prof. Dr. Lucien Criblez ein Freisemester. Die Mitarbeitenden des Lehrstuhls HBS sind in den folgenden Veranstaltungen aktiv. 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