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Lehrstuhl für Historische Bildungsforschung und Steuerung des Bildungssystems, Prof. Dr. Lucien Criblez

«Zur Geschichte der Erziehungswissenschaften in der Schweiz»

27. Oktober 2011 | Flavian Imlig | Keine Kommentare |

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Hofstetter, Rita & Schneuwly Bernard (Hrsg.) (2011).

Zur Geschichte der Erziehungswissenschaften in der Schweiz. Vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Bern: hep.

Mit Beiträgen von Sabine Campana, Marco Cicchini, Lucien Criblez, Rita Hofstetter, Valérie Lussi, Bernhard Schneuwly, Martina Späni, Astrid Thomann.

Der Band stellt die Anfänge der Erziehungswissenschaften in der Schweiz und deren Entwicklung, an den wichtigsten Schweizer Hochschulen bis 1950 dar (Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne, Freiburg). In der Schweiz trafen ganz unterschiedliche akademische Traditionen aufeinander – das Land stellte so eine Art Laboratorium dar, in dem sich, je nach geschichtlichen und kulturellem Hintergrund, kontrastreiche Konfigurationen ergeben konnten.
Die im Band präsentieren Forschungsresultate zeigen, unter welch heftigen Spannungen das pluridisziplinäre Feld der Erziehungs- wissenschaften Gestalt annahm – Spannungen zwischen pädagogischen Berufen und disziplinärem Feld, zwischen Reformeifer und wissenschaftlichem Engagement, zwischen lokalen Mustern und internationalen oder gar universalen Zielen. Die Erziehungswissenschaften eignen sich gleichsam prototypisch, um die Art und Weise zu studieren, wie Erkenntnisse im Austausch mit dem sozialen Kontext produziert werden, in dem sie stattfinden und auf den sie ihrerseits Einfluss nehmen.

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