Philippe Weber

Philippe Weber, Dr.

Dozent für Fachdidaktik Geschichte

philippe.weber@ife.uzh.ch

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Curriculum Vitae

1976geboren in Zug
1996 - 2002Studium der Geschichte, der Geographie und der Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich und der University of California (Irvine)
2000 - 2005Lehraufträge an Sekundar- und Mittelschulen
2003Diplom für das Höhere Lehramt in Geschichte und Geographie
2003 - 2006Mitglied des Graduiertenkollegs „Die Figur des Dritten“ an der Universität Konstanz (Prof. Dr. Albrecht Koschorke)
Seit 2005Mittelschullehrer an der Kantonsschule Zug
2008Promotion mit einer Dissertation zur Wissenschaftsgeschichte der Homosexualität um 1900, Universität Zürich (Betreuung: Prof. Dr. Philipp Sarasin und Prof. Dr. Ulrich Bröckling)
Seit 2013Dozent für Fachdidaktik Geschichte am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Lehrveranstaltungen

  • Fachdidaktik I und II des Geschichtsunterrichts
  • ab FS 14 jeweils im Frühjahrssemester: Fachdidaktik Geschichte III zusammen mit Th. Müller und U. Roemer

Arbeitsschwerpunkte und Interessen

  • Didaktik des Geschichtsunterrichts mit besonderem Fokus auf historisches Lernen als Erzählpraxis (u.a. mit Referaten an fachdidaktischen Tagungen)
  • Kulturwissenschaftliche Themen und Zugänge zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (u.a. mit Weiterbildungen für Geschichtslehrerinnen und -lehrer)
  • Geschichtskultur und Public History mit diskursanalytischen und narratologischen Zugängen (u.a. als Redaktor von Public History Weekly, http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/

Publikationen

  • „Dialog zwischen Wissenschaften und Gymnasien fördern“ in: Mitteilungen des Mittelschullehrerverbands Zürich, 2001, Heft 4, S. 18-20.
  • Zus. mit Arne Höcker und Jeannie Moser (Hg.): Wissen. Erzählen. Narrative der Humanwissenschaften, Bielefeld 2006.
  • „Schwellen der Wissenschaftlichkeit“, in: A. Höcker / J. Moser / Ph. Weber: Wissen. Erzählen, Narrative der Humanwissenschaften, Bielefeld 2006, S. 85-90.v
  • Der Trieb zum Erzählen. Sexualpathologie und Homosexualität, 1852-1914, Bielefeld 2008.
  • „Die Phantasie der Verdummung“, in: Andreas Pfister (Hg.): Das Gymnasium im Land der Berufslehre, Zug 2011, S. 48-55.
  • „Jenseits von Natur und Kultur“, in: Neue Zürcher Zeitung, Sonderbeilage „Bildung und Erziehung“, 18.1.2012.
  • Zus. mit Andreas Pfister: „Keine federleichte neue Medienwelt“, in: Neue Zürcher Zeitung, 3.9.2012.
  • Zus. mit Andreas Pfister: „Kritik der Medienkritik“, in: Neue Zürcher Zeitung, 23.7.2013.
  • Rezension zu: "Jan Hodel: Verkürzen und Verknüpfen. Geschichte als Netz narrativer Fragmente: Wie Jugendliche digitale Netzmedien für die Erstellung von Referaten im Geschichtsunterricht verwenden", in: Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften, Jg. 5 (2014), H. 1, S. 176-179.
  • "Warum Bildung unnütz sein muss", in: Politblog Tagesanzeiger, 29.6.2015, http://politblog.tagesanzeiger.ch/blog/index.php/29703/warum-bildung-unnuetz-sein-muss/?lang=de

In Planung

  • Den Blitzableiter umerzählen. Unterrichtsskizze für ein Schreibprojekt über die Aufklärung, in: Geschichte lernen.
  • (zus. mit Christoph Kühberger) Dialogisches historisches Lernen – ein produktiver Zugang der inneren Differenzierung , in: Geschichte lernen.
  • Ist Wikipedia eurozentrisch? Ein Unterrichtsprojekt mit Kommentar-Funktion, in: Jan Hodel / Marco Zerwas: Wikipedia in der Praxis: Geschichtsdidaktische    Perspektiven, Berlin 2017.
  • Kapitel zur Frühen Neuzeit (u.a. Renaissance, Reformation, Buchdruck, Absolutismus, Aufklärung), in: Gesellschaften im Wandel. Lehrmittel für Geschichte und Politik für die Sekundarstufe I.
  • Sexuelle Identität und Diversity in der Geschichtsdidaktik.