Studienaufbau

Elemente des Studiengangs

Die organisatorischen und administrativen Bestimmungen für den Studiengang sind in der Studienordnung festgehalten.

Der Studiengang «Lehrdiplom für Maturitätsschulen» (LfM) umfasst

... das Studium (56 ECTS Credits) mit Modulen aus

den Pflichtbereichen Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und  Berufspraktische Ausbildung

und dem Wahlpflichtbereich (Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik inkl. fachwissenschaftlich-fachdidaktische Vertiefung)

​... und die Diplomprüfung (4 ECTS Credits) bestehend aus:

Prüfung in Erziehungswissenschaft (30 Minuten, mündlich)
Prüfung in Fachdidaktik (15 Minuten, mündlich)
Prüfung in Berufspraxis (2 Lektionen mit anschliessendem Kolloquium)

(Hinweis: Die Prüfungsmodule sind für die Studierenden nicht selber buchbar)

 

Der Studiengang «Lehrdiplom für Maturitätsschulen - Zusätzliches Unterrichtsfach» (LfM-ZF) umfasst:

... das Studium (16 ECTS Credits) mit Modulen aus

den Pflichtbereichen Fachdidaktik und Berufspraktische Ausbildung

​... die Abschlussprüfung (1 ECTS Credit) bestehend aus

Prüfung in Berufspraxis (1 Lektion mit anschliessendem Kolloquium)

Zusatzqualifikation für Berufsmaturitätsschulen

Studierende, die sich neben dem Erwerb des «Lehrdiploms für Maturitätsschulen» auch für den Unterricht an Berufsmaturitätsschulen (zu diesen gehören auch die Handels-, Wirtschafts- und Informatikmittelschulen) qualifizieren möchten, können die dafür notwendige Zusatzqualifikation für Berufsmaturitätsschulen im Rahmen ihrer Ausbildung zum Lehrdiplom für Maturitätsschulen (Wahlpflichtbereich) erwerben.

LfM-Vorlesungsverzeichnis

Eine Beschreibungen der Inhalte und Termine der Module finden Sie im Vorlesungsverzeichnis:

VVZ-LfM Uebersicht


HINWEIS zur Struktur des VVZ:
Die Module, die für alle Lehrdiplomstudierenden angeboten werden – Pflichtbereich Erziehungswissenschaft sowie die Wahlpflichtbereiche Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik – sind als eigenes Unterrichtsfach («Allgemeine Ausbildung») aufgeführt:

VVZ-LfM Allgemeine Ausbildung


Unter Ihrem jeweiligen Unterrichtsfach finden Sie die Pflichtmodule der fachdidaktischen und berufspraktischen Ausbildung.

Studienplanung

Wer gern eine Übersicht über den Gang des eigenen Studiums hat, kann sich mit folgenden Rastern helfen:

Übersicht «1 Unterrichtsfach» (PDF, 87 KB)
Übersicht «2 Unterrichtsfächer» (PDF, 73 KB)
Übersicht «Wirtschaft & Recht» (PDF, 99 KB)
Übersicht «Zusätzliches Unterrichtsfach» (PDF, 84 KB)

Musterstudienplan und weitere fachspezifische Informationen

Fachspezifische Informationen zu den einzelnen Unterrichtsfächern und Vorschläge für einen möglichen Studienablauf in 4 Semestern oder berufsbegleitend finden Sie für jedes Unterrichtsfach auf der entsprechenden Fach-Seite.

Zu Beginn des Studiums: Das Hospitationspraktikum

Im ersten Semester sollte möglichst das Hospitationspraktikum (bis HS15: Einführungspraktikum) parallel zur Veranstaltung Einführung in die Allgemeine Didaktik oder Pädagogische Psychologie absolviert werden. Das Hospitationspraktikum ist im Vorlesungsverzeichnis jeweils beim "Fach" unter den Pflichtmodulen (ein Unterrichtsfach bzw. erstes Unterrichsfach) aufgeführt.

Gegen Ende des Studiums: Diplomkolloquium

Es wird empfohlen, das Kolloquium für Diplomkandidatinnen und -kandidaten gegen Ende der Ausbildung zu absolvieren. Wichtig: Unterrichtserfahrung ist Voraussetzung! Studierende, die selber nicht unterrichten, absolvieren das Diplomkolloquium daher frühestens parallel zum ersten Praktikum.
Das Programm entsteht jeweils aufgrund der von den Teilnehmenden eingereichten Fälle.

Informationen zum Wahlpflichtbereich

Vorlesungsverzeichnis: Unterrichtsfach = Allgemeine Ausbildung > Wahlpflichtbereich > Erziehungswissenschaft bzw. Fachdidaktik.

Für den Wahlpflichtbereich kann aus dem im Vorlesungsverzeichnis publizierten Angebot an erziehungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Veranstaltungen ausgewählt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass gemäss Reglementen mind. 3 ECTS Credits aus dem Wahlpflichtbereich Erziehungswissenschaft absolviert werden müssen (vgl. Anhang 1 der Studienordnung).

Wahlpflichtbereich «Fachdidaktik»

Durch den Wegfall des Obligatoriums der «Fachwissenschaftlichen Vertiefung mit pädagogischem Fokus» gibt es im Wahlpflichtbereich «Fachdidaktik» ein erweitertes Angebot mit Modulen aus dem bisherigen Pflichtbereich. Wir empfehlen den Studierenden der entsprechenden Fächer - Biologie, Chemie, Geografie, Mathematik und Physik sowie Französisch, Spanisch und Religion - diese Module sowohl im ersten als auch im zweiten Unterrichtsfach zu berücksichtigen.

Obligatorische ausserschulische Tätigkeit

Um zur Diplomprüfung zugelassen zu werden, ist der Nachweis einer ausserschu- lischen Tätigkeit von mindestens drei Monaten Vollzeitanstellung zu erbringen (vgl. Studienordnung §§ 65 bis 69). Diese 3 Monate können auch im Rahmen von Freiwilligeneinsätze im In- und Ausland gemacht werden, so zum Beispiel über ein Workcamp - Ferien auf unkonventionelle Art und Weise.
Studierende, die eine Zusatzqualifikation für den Unterricht an Berufsmaturitäts- schulen erwerben möchten, müssen eine Tätigkeit von sechs Monaten Vollzeit- anstellung nachweisen.
Diese drei resp. sechs Monate ausserschulische Tätigkeit können auch auf mehrere Monate mit Teilzeitanstellung erbracht werden (Bsp: 6 Monate Tätigkeit à 50% oder 15 Monate à 20% ergeben auch 3 Monate à 100%).
Der Nachweis über die ausserschulische Tätigkeit ist bei der Anmeldung zur Diplom- prüfung zu erbringen, ein entsprechendes Formular ist in das Anmeldeformular zur Prüfung (PDF, 256 KB) integriert.

Obligatorischer Fremdsprachenaufenthalt und Sprachkompetenzprüfung

Um für ein Unterrichtsfach in einer modernen Fremdsprache zur Fachdidaktik zugelassen zu werden, müssen ein Fremdsprachenaufenthalt (vor der FD I) und eine erfolgreich absolvierte Sprachkompetenzprüfung (vor der FD II) mit dem Formular «Nachweis Fremdsprachenaufenthalt und Sprachkompetenzprüfung» (PDF, 63 KB) nachgewiesen werden.
Hinweis: Studierende, die das Lehrdiplomstudium vor dem FS16 begonnen haben, müssen die Nachweise spätestens bei der Anmeldung zur Diplomprüfung vorlegen.

Um für die Unterrichtsfächer Latein und Griechisch zur Diplomprüfung zugelassen zu werden, ist der Nachweis über die erfolgreich abgelegte Sprachkompetenzprüfung notwendig.

Der Fremdsprachenaufenthalt dauert mit der Inkraftsetzung der neuen Reglemente per Frühjahrssemester 2016 neu mindestens 6 Monate (26 Wochen), unabhängig davon, ob es sich um das erste oder zweite bzw. zusätzliche Unterrichtsfach handelt (vgl. Studienordnung §§ 70 bis 72).

Die Sprachkompetenzprüfung wird von den jeweiligen Fächern verantwortet und entsprechend auch als Modul zu den fachwissenschaftlichen Studienprogrammen angeboten (siehe Seminar für Griechische und Lateinische Philologie, Englisches Seminar, Romanisches Seminar und Slavisches Seminar). Das Modul kann meistens bereits während des Fachstudiums im Wahlbereich absolviert werden.

Hinweis zum Fremdsprachenaufenthalt: Ein Jahr im Ausland assistieren?

Mit dem Sprachassistenzprogramm (SAP) der ch Stiftung haben Sie die Chance, als Sprachassistent/in an einer Schule im Ausland (Frankreich und Grossbritannien) Ihre Muttersprache zu unterrichten und Unterrichtserfahrung zu sammeln. Sie lernen dabei nicht nur ein anderes Schulsystem kennen, sondern entwickeln auch Ihre interkulturellen Kompetenzen weiter. Informationen zu den Anmeldeterminen, Kosten und zum Ablauf finden Sie hier: Sprachassistenzprogramme.

Studienberatung

Studiengang «Lehrdiplom für Maturitätsschulen»

Für spezifische Fragen zum Studiengang LfM wenden Sie sich bitte an die Studienberatung der Abteilung Lehrerinnen- und Lehrerbildung Maturitätsschulen. Für individuelle Beratungstermine kontaktieren Sie bitte die Administration LLBM (044 634 66 55).

Besondere Bestimmungen für einzelne Unterrichtsfächer

Bitte informieren Sie sich frühzeitig bei der entsprechenden Studienfachberatung über allfällige Auflagen und/oder Bedingungen, welche in der Regel während dem Fachstudium integriert absolviert werden können.