Weitere Ressourcen

Software und Equipment

Ausleihe am IfE

Was kann ausgeliehen werden?

Am IfE stehen für Studierende, Mitarbeitende und Doktorierende verschiedene Software und Equipement für die Forschung zur Verfügung. Dieses sind:

  • f4 (Windows/Mac) für Transkription (Video und Audio): Portable und Festinstallation
  • MAXQDA 18: Portable und Festinstallation
  • Videograph 4.3: Festinstallation
  • Fussschalter zur Transkription
  • Aufnahmegeräte
Wie erfolgt die Ausleihe?
  • Mitarbeiter*innen können direkt über den IT-Support ausleihen
  • Studierende und externe Doktorierende können über ihre Betreuungsperson ausleihen, welche dann die Verantwortung für die Rückgabe übernimmt

Freeware Datenanalyse

AQUAD Acht
  • Für Inhaltsanalyse, Mixed Method, Sequenzanalyse
  • Optionen: qualitative, quantitative und sequentiellen (obj. Hermeneutik) Textanalyse, explorative Datenanalyse numerischer Resultate und Analyse von Bildmaterial, Ton- und Videoaufnahmen
  • Entwickler: Prof. Dr. phil. Günter L. Huber (emeritierter Leiter der Pädagogischen Psychologie am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen) und Dr. Leo Gürtler
QCAmap
  • Für Qualitative Inhaltsanalyse
  • Optionen: Speziell für die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring entwickelt und orientiert sich an dem von Mayring vorgeschlagenen Ablaufmodell mit induktiver und deduktiver Kategorienbildung
  • Entwickler: Prof. Dr. Philipp Mayring (emeritierter Professor für psychologische Methodenlehre am Institut für Psychologie der Alpen-Adria Universität Klagenfurt) und Prof. Dr. Thomas Fenzl (Professor für empirische Forschungsmethoden und Wirtschaftspsychologie an der Fresenius University of Applied Sciences München)
FreeQDA
  • Für Qualitative Inhaltsanalyse
  • Optionen: Programm mit basalen Funktionen, wie Codierung von Textstellen und Übersichten, Erstellung von Übersichten
  • Entwickler: Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)

Forschungswerkstätte und Peerarbeit

Forschungswerkstätte

Im Prozess der Auswertung qualitativer Daten und insbesondere im Doktorat ist es sehr zu empfehlen sich einer Forschungswerkstatt anzuschliessen, um eine kontinulierliche Reflexion der eigenen Auswertungsarbeit zu gewährleisten. Methodenbezogene Forschungswerkstätte ermöglichen zudem einen guten Zugang in die Praxis neuer Auswertungsmethoden.
Forschungswerkstätte zu "Qualitativen Methoden"

«Eigene Interpretationsgruppe» gründen

Vor allem im Prozess des Doktorats ist sehr empfehlenswert sich eine eigene Interpretationsgruppe zu suchen (auch jenseits von Forschungswerkstätten) innerhalb derer man mit wenigen Personen intensiv am gegenseitigen Material arbeiten kann. Gute Gelegenheiten um Gleichgesinnte zum eigenen Thema oder zur eigenen Methode zu finden (ein gemeinsamer Erfahrungsraum ist durchaus empfehlenswert!!!) sind z.B. die PhD-Kurse am IfE, Summer Schools oder Forschungswerkstätte.
Wenn man niemand „Gleichgesinntes“ am eigenen Institut oder in der eigenen Stadt findet, so können solche Interpretationsgruppe auch gut auf Distanz funktionieren, wenn man sich z.B. zweimal im Jahr für z.B. 3 Tage zu einer Interpretationsklausur trifft.

«Quali-Züri»

Ist ein Angebot an der Uni Zürich und versteht sich als interdisziplinäres Peer-Mentoring für qualitativ Forschende. Sie organisieren einmal im Jahr einen Networking-Day, verschiedene Methodenworkshops und führen regelmässig methodenübergreifende Forschungswerkstätte durch. Ganz neu bieten sie auch eine 4er-Kolloqiumsreihe (als Abendveranstaltung) an. Hier sollen Erfahrungen beim Forschen oder der Realisierung der Disserationsprojekte weitergegeben werden und ein Erfahrungsaustausch stattfinden.

Methodenworkshops und -tagungen

Besuch von Methodenworkshops

Insbesondere im Doktorat ist der Besuch von Methodenworkshops sehr zu empfehlen. Hier hat man die Möglichkeit sich zu Vernetzen und die entsprechenden Methoden von ausgewiesene Expert*innen zu erlernen oder auch sehr spezifische Fragen/Probleme zu klären. In unregelmässigen Abständen werden über die Doktorierenden-/ Mittelbau-Verteiler des IfE Informationen zu konkreten Workshops, Tagungen oder anderen Angeboten zu «Qualitativen Methoden» gesammelt und weitergeleitet oder direkt weitergeleitet. Über die Links unter «Weiterbildung» (weiter oben) können auch eigenständig aktuelle Angebote herausgesucht werden.

Eigene Ideen für PhD-Workshops einbringen

Im Rahmen des PhD-Programms (siehe Ausbildung weiter oben) besteht für Doktorierende die Möglichkeit das Angebot aktiv mitzugestalten. Es können entsprechend jedes Semester eigene Vorschläge eingebracht werden. Der Planungsvorlauf beträgt ca. ein Jahr. Falls Ideen bestehen oder ein konkreter Bedarf in Bezug auf Qualitative Methoden vorliegt, kontaktiert mich gern (swerner@ife.uzh.ch).

Interessante Angebote weitergeben

Falls Doktorierende oder Mitarbeiter*innen interessante Angebote (Workshops, Tagungen, etc.) entdecken, können diese sehr gern an mich weitergeleitet werden (swerner@ife.uzh.ch). Ich werde diese dann an alle Doktorierenden bzw. Mitarbeiter*innen des IfE weiterleiten.

Workshop-Empfehlungen

Methoden Schools und ZSM Methodenworkshop

Besonders empfehlenswert sind die diversen Methoden Schools (z.B. DGfE Summer School) und der ZSM Workshop in Magdeburg, die jedes Jahr angeboten werden. (siehe Weiterbildung weiter oben)

MAXQDA an der UZH

Die Zentrale Informatik bietet in jedem Semester im Rahmen ihres «Kursprogramms» einen MAXQDA Einführungskurs an. Teilnehmer*innen des IfE haben diesen Kurs in der Vergangenheit immer als sehr hilfreich und empfehlenswert beschrieben. (siehe Weiterbildung weiter oben)

Quasus - Portal zur Qualitativen Sozialforschung

Umfangreiches Wissen zu allen Stationen des qualitativen Forschungsprozesses und unterschiedliche Methoden im Überblick, Ziel ist die Vermittlung von Erfahrungswissen qualitativ Forschender

Fallarchiv der Universität Kassel

Bietet gesammelte Fallstudien als Beispiele für qualitative Bildungsforschung im Themenfeld Alltag von Schule und Unterricht und schulische Biographien. Zudem umfangreiches Wissen über verschiedene Methoden sowie Lehrtexte und -filme über deren Praxis

Fallarchiv HILDE der Universität Hildesheim

Bietet Unterrichtsaufzeichnungen und Begleitmaterialien unterschiedlicher Klassenstufen, Fächer und Schulformen.

Archiv für pädagogische Kasuistik der Uni Frankfurt

Bietet unterschiedliche Dokumenten aus der pädagogischen Praxis.

«Unterricht unter der Lupe» der Universität Kassel

Bietet Unterrichtsvideos zu ganzen Unterrichtsstunden oder einzelnen Unterrichtssequenzen sowie Transkripte, Lektionsbeschreibungen und weitere Materialien.

«unterrichtsvideos.ch» der Universität Zürich und der PH Schwyz

Zugang zu videografierten Unterrichtssequenzen; Videos stammen aus mehreren Large-Scale Video-Studien des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich und dem Projekt ICT im Primarschulunterricht des Instituts für Medien und Schule der PH Schwyz

«KASUS» - kasuistische Fallsammlung der Universität Hannover

Bietet unterschiedlichste Protokolle aus der schulischen Praxis.

Forum für qualitative Forschung

Ist eine Online Open-Access-Zeitschrift für qualitative Sozialforschung. Sie erscheint dreimal im Jahr.

Arbeitsgemeinschaft Objektive Hermeneutik

Verein zur Förderung und Pflege der Wissenschaft, insbesondere der hermeneutischen Sozialforschung; u.a. Organisation von Tagungen, Information über laufende Forschungsarbeiten, Literaturdatenbank zur Objektiven Hermeneutik