Franziska Felder

Franziska Felder, Prof. Dr.

Professorin für Inklusion und Diversität / Professor of Inclusion and Diversity

Tel.: +41 44 634 27 26

Anschrift: Freiestrasse 36, 8032 Zürich

Raumbezeichnung: FRE-G-11

franziska.felder@uzh.ch

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Sprechstundentermine können via E-Mail vereinbart werden.

Meine Forschungsschwerpunkte liegen in der ethisch-normativen, theoretischen und wissenschaftstheoretischen Reflexion pädagogischen und agogischen Handelns und Denkens sowie deren gesellschaftliche und institutionellen Bedingungen und Auswirkungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Lebenslage Behinderung, die ich in einem sozial-relationalen Sinne verstehe.

Aktuell beschäftigen mich folgende Fragen

  • Wie und unter welchen Bedingungen entsteht gesellschaftlicher und moralischer Fortschritt im Kontext von Inklusion? Wie ist dieser Fortschritt historisch und normativ zu beurteilen?
  • Wie kann und soll digitale Inklusion aussehen, die auch Menschen mit Behinderung eine volle und gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht? Gibt es Grenzen der Inklusion im digitalen Bereich, und wenn ja, wo und weshalb?
  • Welche Gerechtigkeitsfragen stellen sich im Kontext neuer medizinischer und technologischer Möglichkeiten (Bsp. CRISPR/Cas-System, mRNA-Technologie, virtual reality, Robotik) für Menschen mit Behinderung und ihre gesellschaftliche Inklusion?
  • Welchen ‚case‘ macht Behinderung im Kontext von Gerechtigkeit? Ist Behinderung eine eigene, spezielle Kategorie, unterscheidet sie sich in zentraler Hinsicht von z.B. gender oder race, oder nicht? Und falls ja, wie unterscheidet sie sich?
  • Wie entstehen politische Bewegungen im Kontext von Behinderung? Wer sind die zentralen Protagonist*innen, und was sind die Motive und Gründe für ihr Handeln und ihr Engagement? Wie fügt sich ihr Handeln und Wirken in gesamtgesellschaftlichen Fortschritt (z.B. die Entwicklung von sozialpolitischen Instrumenten, die Erweiterung von legalen Rechten im Kontext von Gleichstellung und Behindertenrecht oder die Veränderungen im Verständnis von Demokratie und demokratischer Teilhabe)? Und wie ist dieses Wirken im internationalen Vergleich zu beurteilen?