Projektverlauf für die Gruppe Dyskalkulie
HINWEIS: In die Gruppe Dyskalkulie können keine neuen Personen mehr aufgenommen werden.
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Wie verläuft das Projekt? Was wird gemacht?
Die Studie umfasst für die Teilnehmenden drei oder vier Termine, an denen verschiedene Tests und MRI-Messungen durchgeführt werden sowie die Teilnahme an der Förderung. Je nach zeitlicher Verfügbarkeit Ihrerseits erstrecken sich die Termine über 12-18 Monate. In Absprache mit Ihnen sind zwei unterschiedliche Verläufe möglich (siehe Abbildung):
Variante 1: 14-28 Wochen nach der ersten Diagnostik werden einzelne Tests wiederholt, um feststellen zu können, ob sich bestimmte Kompetenzen/Aktivitäten verändert haben. Danach findet die Förderung statt. Gleich im Anschluss daran werde einzelne Tests nochmals durchgeführt, um die Wirksamkeit der Förderung zu überprüfen. Nach weiteren 14-28 Wochen erfolgt nochmals eine Diagnosephase um zu prüfen, ob sich durch die Förderung langfristige Veränderungen gezeigt haben.
Variante 2: Gleich nach dem ersten Diagnosetermin beginnt die Förderung. Nach deren Abschluss erfolgt die zweite Diagnostik um zu prüfen, ob die Förderung wirksam war. Diese Diagnostik wird 14-28 Wochen später nochmals wiederholt um zu prüfen, ob sich durch die Förderung auch langfristig Veränderungen gezeigt haben.
Diagnostik-Termine am Universitäts-Kinderspital Zürich:
Die Termine finden am Zentrum für MR-Forschung des Universitäts-Kinderspitals statt und dauern jeweils 2.5 Stunden. Sie beinhalten das Ausfüllen von Fragebögen, verschiedene Tests sowie MRI-Untersuchungen.
Der erste Teil (Fragebögen, Tests) dauert durchschnittlich etwa 1 Stunde 20 Minuten. Die Fragebögen enthalten beispielweise Fragen zu Mathematik in Ihrem Alltag, zu Ihrer Einstellung gegenüber Mathematik oder zur Aufmerksamkeit. Es werden verschiedene Tests zu den Bereichen Mathematik, Denk- und Lesefähigkeiten durchgeführt.
Der zweite Teil, die MRI-Messung, dauert durchschnittlich etwa 1 Stunde 10 Minuten und ermöglicht es, Bilder des Gehirns zu machen. Sie ist unschädlich und mit keinerlei Strahlenbelastung, Schmerzen oder Spritzen verbunden.
Termine am Institut für Erziehungswissenschaft (oder nach Absprache an einem anderen Förderort):
Die Förderung (inklusive diagnostische Aufgaben) umfasst 14 Termine am Institut für Erziehungswissenschaft. Am ersten und am letzten Termin bearbeiten Sie einen Mathematiktest. An den weiteren Terminen arbeiten Sie zusammen mit einer Fachperson an Ihren mathematischen Kompetenzen.
Die Förderung wird auf der Grundlage der Testergebnisse individuell auf Sie abgestimmt. Dabei geht es darum, Lücken in basalen mathematischen Kompetenzen (z.B. Verständnis von grossen Zahlen) aufzuarbeiten. Es handelt sich also nicht um Nachhilfeunterricht, bei dem Sie sich für die nächste Prüfung vorbereiten, sondern um das Aufarbeiten von fehlenden basalen Kompetenzen aus dem Primarschulstoff, die für das Weiterlernen wichtig sind.
