Valerie Gitzi

Valerie Gitzi, MSc

Doktorandin

Tel.: +41 44 634 27 19

Raumbezeichnung: FRE-G-15

valerieveronika.gitzi@uzh.ch

Webseite

Forschungsschwerpunkte

  • Unterrichtsqualität
  • Trainings von Rater*innen
  • Methodenevaluation

Tätigkeit

ab September 2022 SNF-Doktorandin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich
Januar 2022-Juni 2022 Praktikum: Psychodiagnostik mit Schwerpunkt ADHS, Universitäre psychiatrische Kliniken Basel

 

Ausbildung

Ab Januar 2023: Studiengang Eidgenössisch anerkannte(r) Psychotherapeut/In mit kognitiv-behavioralem Schwerpunkt, Postgraduale Studiengänge in Psychotherapie Basel
Juli 2022 : Master of Science in Psychologie, Universität Zürich
Oktober 2021 : Online Training für Therapeut*innen in der Traumafokussierten Kognitiven Verhaltenstherapie
Januar 2021 : Bachelor of Science in Psychologie (Nebenfach: Erziehungswissenschaft), Universität Zürich

 

Forschungsprojekt

SNF-Projekt: RATINGS - Wirkung von Beobachtungstrainings auf die Qualität der Unterrichtsbeurteilung


Wie gut Schüler*innen in der Schule lernen und sich entwickeln können, hängt massgeblich von der Qualität des Unterrichts ab. In der Lehrpersonenaus- und -weiterbildung kommt der Qualität von Unterricht und dessen Entwicklung entsprechend eine bedeutsame Rolle zu. Grundlage dafür bilden viele Studien in der Unterrichtsforschung, die untersuchen, was einen solch qualitativ hochwertigen Unterricht ausmacht. Diese Untersuchungen zu Unterrichtsqualität erfolgen häufig über Beobachtungen von geschulten Beobachter*innen. Es ist daher von grosser Bedeutung, dass diese Beobachtungsdaten zuverlässig und valide sind. Untersuchungen zeigen, dass Beobachtungsdaten oft weder das eine noch das andere sind, auch wenn die Beobachter*innen geschult wurden. Bislang existiert kaum systematische Evidenz dazu, inwiefern sich diese Problematik durch eine gezielte Auswahl von Beobachter*innen (z.B. anhand von deren Fachwissen oder Persönlichkeitsmerkmalen) oder durch eine Optimierung der durchgeführten Trainings (z.B. mittels der Länge oder inhaltlichen Ausrichtung) verbessern lässt. Dem widmet sich die Studie RATINGS. Dazu werden insgesamt 360 Studierende und Lehrpersonen in vier experimentellen und qualitativen Ergänzungsstudien an vier Standorten (Zürich, St. Gallen, Kiel, Hamburg) untersucht. Basierend auf den Ergebnissen erwarten wir mehr Wissen dazu, wie die Qualität von Unterricht durch Beobachtende so angemessen wie möglich eingeschätzt werden kann.