Von Claudine Dätwyler-Werthmüller, 22. März 2020

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Tags: Berufsbildung⋅ Bildung in Zahlen⋅ Bildungsgeschichte⋅ Dätwyler-Werthmüller⋅ Forschungspraktikum⋅ Krankenpflege
Bis auf weiteres sind die HBS-Kolloquien abgesagt.
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Tags: Kolloquium

Öffentlicher Gastvortrag von
Dr. Kathrin Berdelmann
Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Berlin
Mittwoch, 25. März 2020, 14.00 – 15.30 Uhr
Universität Zürich, FRE-D-14 ,
Freiestrasse 36, 8032 Zürich
In den 1940er Jahren diagnostizierten Leo Kanner und Hans Asperger eine Störung kindlichen Sozial- und Affektverhaltens, die sie als Autismus bezeichneten. Seit ihren ersten Beschreibungen in den 1940er Jahren hat sich in kurzer Zeit das Wissen über Autismus und damit das grundlegende Verständnis dessen, womit man es zu tun hat, mehrfach gewandelt. Für die Pädagogik war dieser stete Wandel des Verständnisses von und damit des Wissens über Autismus nicht ohne Folgen: denn als praktisch orientierte Disziplin musste und muss sie in ihren Institutionen mit Autist*innen umgehen, und es wird gerade unter den neueren Bedingungen eines ‚Förderindividualismus‘ erwartet, dass auf sie so eingewirkt wird, dass Lernprozesse und Veränderungen möglich werden. Vor diesem Hintergrund wird im Vortrag ein geplantes interdisziplinäres, im Kern wissensgeschichtlich angelegtes Forschungsprojekt vorgestellt, das klären soll, wie Autismuswissen im Zeitraum entstand und in der Diskussion zwischen den verschiedenen Wissensproduzent*innen zirkulierte, übersetzt und transformiert wurde.
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Tags: Autismus⋅ Autismuswissen
Öffentlicher Gastvortrag von

Karen Lillie
University College London
Mittwoch, 11. März 2020, 14.00 – 15.30 Uhr
Universität Zürich, FRE-D-14 ,
Freiestrasse 36, 8032 Zürich
When discussing the social role of elite schools, extant literature often focuses on the production of a future elite. This paper, however, examines the important notion of concurrent recruitment from an existing elite. Doing so highlights critical tensions between institutional agency and wider social structures over time. As its lens, this paper discusses an international boarding school in Switzerland. The school slowly and unevenly shifted from one for the American elite in the Cold War era to one for the global financial elite during the rise of international capitalism. I argue that this shift allowed the school to continuously recruit from a changing elite but also precipitated tensions between its desire to serve a particular kind of student-subject and its need to recruit those who could pay the fees.
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Untenstehend folgt das Programm zum Forschungskolloquium für das Frühjahrssemester 2020:
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Tags: Kolloquium

Öffentlicher Gastvortrag von
Alderik Visser
Netherlands Institute for Curriculum Development, Enschede
Mittwoch, 26. Februar 2020, 14.00 – 15.30 Uhr
Universität Zürich, FRE-D-14 ,
Freiestrasse 36, 8032 Zürich
Seit 2016 läuft in den Niederlanden ein Projekt zur Reform aller Lehrpläne für die obligatorische Schulzeit (4–18). Ob sich das Parlament am 5. März 2020 dafür entscheiden wird diesen Prozess weiterzuverfolgen in Richtung integrierter Rahmenlehrpläne ist allerdings nicht sicher. Nur wenige bestreiten, dass eine Aktualisierung und Systematisierung des Lernangebots vonnöten ist, über alle andere Fragen sind alle relevanten Akteure sich aber strittig.
Dabei geht es, gewiss, um pädagogische Paradigmen und didaktische Glaubenslehre, aber schlussendlich auch um Macht. Zwar haben Staat, gesellschaftliche Mitte und Schulen in der Hoheitsfrage im Laufe des 20. Jahrhunderts eine Art Balance gefunden, Rollen und Zuständigkeitsbereiche sind und bleiben aber umkämpft. Neue Stakeholders – von transnationalen Instituten und Abkommen bis zu mündigen Lehrer*innen und Schüler*innen vor Ort – sowie neue Steuerungsparadigmen in der (Bildungs-)Politik machen die Lage noch mehr diffus, und verlagern die Orte der Machtkämpfe. Der aktuelle Curriculumerneuerungsprozess stellt diesen Sachverhalt, und damit auch die tendenzielle Unsteuerbarkeit des Bildungssystems, klar wie kaum etwas anderes. Dafür gilt der erhoffte Ausgang – neue Lehrpläne – paradoxerweise auch als ein neues Instrument der Bildungssteuerung pädagogischer Art.
Nach einer Skizze des niederländischen Bildungssystems unter historischem Blickwinkel möchte ich Ihnen einiges erzählen über die niederländische Variante des LP21. Beyond Kompetenzorientierung ist dabei die Leitfrage: Wer kann über Fragen des Curriculums entscheiden, um damit welche politischen und pädagogischen Ziele zu erreichen?
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Tags: Curriculum⋅ Lehrplan⋅ Niederland
Am 17. Januar 2020 fand die von Michèle Hofmann und Lucien Criblez im Auftrag des Vorstandes der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) organisierte Tagung Bildungsraum – Bildungsräume an der Universität Zürich statt. Diese ist Teil der sechsten Veranstaltungsreihe (Raum – Espace) der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften zur facettenreichen Schweiz beruhend auf der Aussage: La Suisse n’existe pas.
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Tags: Bildungsplanung⋅ Bildungsraum⋅ Bildungsräume⋅ Bundesamt für Statistik⋅ Criblez⋅ Diplommittelschule⋅ Fachmittelschule⋅ Hofmann⋅ Imlig
Im Jahrbuch Nr. 146 (2019) der Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft ist ein Beitrag von Christina Rothen, Stefan Kessler und Lars Heinzer zur Geschichte der frühen Kleinkinderschulen und Kindergärten in beiden Appenzell erschienen.
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Tags: Appenzell⋅ Bildung in Zahlen⋅ Bildungsgeschichte⋅ Heinzer⋅ Kessler⋅ Kindergarten⋅ Kleinkinderschule⋅ Rothen
Im Dezember 2019 ist der dritte Teil der Reihe «Bildungsgeschichte des Kantons Uri» im Schulblatt Uri erschienen. Mit dem Thema des Kindergartens ist nun die historische Aufarbeitung einiger Höhepunkte des Bildungswesens bis zur Sekundarstufe 1 im Schulblatt Uri abgedeckt.
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Tags: Bildung in Zahlen⋅ Bildungsgeschichte⋅ deVries⋅ Kessler⋅ Kindergarten⋅ Kleinkinderschule⋅ Rothen⋅ Uri
Seit 2002 vergibt der Verlag Julius-Klinkhardt im Zweijahresturnus einen Preis „zur Förderung des Nachwuchses in der Historischen Bildungsforschung“ für herausragende Forschungsarbeiten. In diesem Jahr wurden gleich drei „Projekte im Entstehen“ prämiert. Unter den Preisträger/innen 2019 war auch Lukas Höhener mit seiner Dissertation „NetzwerkeR der Curriculumforschung“. Bei der Preisverleihung im Rahmen der DGfE Sektionstagung Historische Bildungsforschung an der Universität Bielefeld wies er drauf hin, wie bedeutsam sich die zahlreichen Feedbacks, Anmerkungen und die zumal auch kritischen Einwände von Kolleginnen und Kollegen für die streckenweise zähe Arbeit am Material und am eigenen Text erwiesen haben. Wir gratulieren Lukas herzlich zu diesem Erfolg!
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Tags: historische Bildungsforschung⋅ Hoehener