HBS Blog

Lehrstuhl für Historische Bildungsforschung und Steuerung des Bildungssystems, Prof. Dr. Lucien Criblez

Praktikum im Projekt „Bildung in Zahlen“: Inventarisierung von historischen Daten zur Pflegerinnenschule des Schwesternhauses vom Roten Kreuz in Zürich-Fluntern (1883–1955)

1. April 2020 | Stefan Kessler | Keine Kommentare

Von Claudine Dätwyler-Werthmüller, 22. März 2020

Fortsetzung

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Kolloquium HBS FS20

19. März 2020 | Christa Bühler | Keine Kommentare

Bis auf weiteres sind die HBS-Kolloquien abgesagt.

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„Lagging behind?“ – Pädagogisches Autismuswissen in Theorie und Praxis 1940-2016. Eine Projektskizze

10. März 2020 | Christa Bühler | Keine Kommentare

Öffentlicher Gastvortrag von

Dr. Kathrin Berdelmann

Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Berlin

Mittwoch, 25. März 2020, 14.00 – 15.30 Uhr
Universität Zürich, FRE-D-14 ,
Freiestrasse 36, 8032 Zürich

In den 1940er Jahren diagnostizierten Leo Kanner und Hans Asperger eine Störung kindlichen Sozial- und Affektverhaltens, die sie als Autismus bezeichneten. Seit ihren ersten Beschreibungen in den 1940er Jahren hat sich in kurzer Zeit das Wissen über Autismus und damit das grundlegende Verständnis dessen, womit man es zu tun hat, mehrfach gewandelt. Für die Pädagogik war dieser stete Wandel des Verständnisses von und damit des Wissens über Autismus nicht ohne Folgen: denn als praktisch orientierte Disziplin musste und muss sie in ihren Institutionen mit Autist*innen umgehen, und es wird gerade unter den neueren Bedingungen eines ‚Förderindividualismus‘ erwartet, dass auf sie so eingewirkt wird, dass Lernprozesse und Veränderungen möglich werden. Vor diesem Hintergrund wird im Vortrag ein geplantes interdisziplinäres, im Kern wissensgeschichtlich angelegtes Forschungsprojekt vorgestellt, das klären soll, wie Autismuswissen im Zeitraum entstand und in der Diskussion zwischen den verschiedenen Wissensproduzent*innen zirkulierte, übersetzt und transformiert wurde.

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Changing to stay the same – Elite schooling in the Swiss Alps during the 20th century

17. Februar 2020 | Christa Bühler | Keine Kommentare

Öffentlicher Gastvortrag von

Karen Lillie

University College London

Mittwoch, 11. März 2020, 14.00 – 15.30 Uhr
Universität Zürich, FRE-D-14 ,
Freiestrasse 36, 8032 Zürich

When discussing the social role of elite schools, extant literature often focuses on the production of a future elite. This paper, however, examines the important notion of concurrent recruitment from an existing elite. Doing so highlights critical tensions between institutional agency and wider social structures over time. As its lens, this paper discusses an international boarding school in Switzerland. The school slowly and unevenly shifted from one for the American elite in the Cold War era to one for the global financial elite during the rise of international capitalism. I argue that this shift allowed the school to continuously recruit from a changing elite but also precipitated tensions between its desire to serve a particular kind of student-subject and its need to recruit those who could pay the fees.

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Programm Kolloquium FS2020

10. Februar 2020 | Caroline Madeleine Suter | Keine Kommentare

Untenstehend folgt das Programm zum Forschungskolloquium für das Frühjahrssemester 2020:

Fortsetzung

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Der Lehrplan als Instrument pädagogischer und/oder bildungspolitischer Steuerung – Lokale, nationale und supranationale Tendenzen am Beispiel aktueller Reformen in den Niederlanden

10. Februar 2020 | Christa Bühler | Keine Kommentare

Öffentlicher Gastvortrag von

Alderik Visser

Netherlands Institute for Curriculum Development, Enschede

Mittwoch, 26. Februar 2020, 14.00 – 15.30 Uhr
Universität Zürich, FRE-D-14 ,
Freiestrasse 36, 8032 Zürich

Seit 2016 läuft in den Niederlanden ein Projekt zur Reform aller Lehrpläne für die obligatorische Schulzeit (4–18). Ob sich das Parlament am 5. März 2020 dafür entscheiden wird diesen Prozess weiterzuverfolgen in Richtung integrierter Rahmenlehrpläne ist allerdings nicht sicher. Nur wenige bestreiten, dass eine Aktualisierung und Systematisierung des Lernangebots vonnöten ist, über alle andere Fragen sind alle relevanten Akteure sich aber strittig.

Dabei geht es, gewiss, um pädagogische Paradigmen und didaktische Glaubenslehre, aber schlussendlich auch um Macht. Zwar haben Staat, gesellschaftliche Mitte und Schulen in der Hoheitsfrage im Laufe des 20. Jahrhunderts eine Art Balance gefunden, Rollen und Zuständigkeitsbereiche sind und bleiben aber umkämpft. Neue Stakeholders – von transnationalen Instituten und Abkommen bis zu mündigen Lehrer*innen und Schüler*innen vor Ort – sowie neue Steuerungsparadigmen in der (Bildungs-)Politik machen die Lage noch mehr diffus, und verlagern die Orte der Machtkämpfe. Der aktuelle Curriculumerneuerungsprozess stellt diesen Sachverhalt, und damit auch die tendenzielle Unsteuerbarkeit des Bildungssystems, klar wie kaum etwas anderes. Dafür gilt der erhoffte Ausgang – neue Lehrpläne – paradoxerweise auch als ein neues Instrument der Bildungssteuerung pädagogischer Art.

Nach einer Skizze des niederländischen Bildungssystems unter historischem Blickwinkel möchte ich Ihnen einiges erzählen über die niederländische Variante des LP21. Beyond Kompetenzorientierung ist dabei die Leitfrage: Wer kann über Fragen des Curriculums entscheiden, um damit welche politischen und pädagogischen Ziele zu erreichen?

Fortsetzung

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Tagung: Bildungsraum – Bildungsräume

27. Januar 2020 | Caroline Madeleine Suter | Keine Kommentare

Am 17. Januar 2020 fand die von Michèle Hofmann und Lucien Criblez im Auftrag des Vorstandes der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) organisierte Tagung Bildungsraum – Bildungsräume an der Universität Zürich statt. Diese ist Teil der sechsten Veranstaltungsreihe (Raum – Espace) der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften zur facettenreichen Schweiz beruhend auf der Aussage: La Suisse n’existe pas.

Fortsetzung

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Kindergartengeschichte beider Appenzell

13. Januar 2020 | Stefan Kessler | Keine Kommentare

Im Jahrbuch Nr. 146 (2019) der Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft ist ein Beitrag von Christina Rothen, Stefan Kessler und Lars Heinzer zur Geschichte der frühen Kleinkinderschulen und Kindergärten in beiden Appenzell erschienen.

Fortsetzung

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Fortsetzung der Reihe „Bildungsgeschichte des Kantons Uri“

18. Dezember 2019 | Stefan Kessler | Keine Kommentare

Im Dezember 2019 ist der dritte Teil der Reihe «Bildungsgeschichte des Kantons Uri» im Schulblatt Uri erschienen. Mit dem Thema des Kindergartens ist nun die historische Aufarbeitung einiger Höhepunkte des Bildungswesens bis zur Sekundarstufe 1 im Schulblatt Uri abgedeckt.

Fortsetzung

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Lukas Höhener erhält den Julius-Klinkhardt-Preis 2019

12. November 2019 | Daniel Deplazes | Keine Kommentare

Seit 2002 vergibt der Verlag Julius-Klinkhardt im Zweijahresturnus einen Preis „zur Förderung des Nachwuchses in der Historischen Bildungsforschung“ für herausragende Forschungsarbeiten. In diesem Jahr wurden gleich drei „Projekte im Entstehen“ prämiert. Unter den Preisträger/innen 2019 war auch Lukas Höhener mit seiner Dissertation „NetzwerkeR der Curriculumforschung“. Bei der Preisverleihung im Rahmen der DGfE Sektionstagung Historische Bildungsforschung an der Universität Bielefeld wies er drauf hin, wie bedeutsam sich die zahlreichen Feedbacks, Anmerkungen und die zumal auch kritischen Einwände von Kolleginnen und Kollegen für die streckenweise zähe Arbeit am Material und am eigenen Text erwiesen haben. Wir gratulieren Lukas herzlich zu diesem Erfolg!

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